FDP Miltenberg diskutiert Bundestagswahlprogramm

Politik: Kreisvorstand hält Videokonferenz ab

Miltenberg
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Am ver­gan­ge­nen Wo­che­n­en­de hat die FDP auf ih­rem vir­tu­el­len Bun­de­s­par­tei­tag ihr Bun­des­tags­wahl­pro­gramm be­sch­los­sen und ih­ren neu­en Vor­stand ge­wählt. Par­tei­tags­de­le­gier­ter Uwe Probst aus Sulz­bach hat­te im Vor­feld des Par­tei­ta­ges den er­wei­ter­ten Kreis­vor­stand zu ei­ner Vi­deo­kon­fe­renz ein­ge­la­den.

Das geht aus einer Pressemitteilung der FDP hervor.

Nach einer kurzen Erklärung des geplanten Ablaufs des Parteitags sei Uwe Probst auf den Entstehungsprozess des zu diesem Zeitpunkt vorliegenden Programmentwurfs eingegangen: Nach einer langen Phase der Themensammlung durch Mitglieder und Fachgremien der Partei sei seit Ende vergangenen Jahres an dem Dokument gearbeitet worden. Hierbei seien auch Mitglieder des Kreisverbands in ihren Fachgebieten aktiv gewesen.

»Weltbeste Bildung«

Nicole M. Pfeffer, Vorsitzende des Ortsverbands Mömlingen-Obernburg-Erlenbach, habe intensiv an den Themenbereichen Bildung und Wirtschaft in den entsprechenden Fachausschüssen mitgearbeitet. »Weltbeste Bildung setzt engagierte, kompetente und optimistische Lehrer und Lehrerinnen voraus - dies gerne auch im Quereinstieg«, wird Pfeffer zitiert. »Der Weg und das Berufsbild der Lehrenden muss den Anspruch haben, attraktiv zu sein, um die besten Köpfe für die Kompetenzvermittlung für unsere nächste Generation anzuziehen.« Beim Thema Arbeitszeit habe sich Pfeffer für familienfreundliche Flexibilisierung mit Vorzug von Wochen- vor Tagesarbeitszeiten eingesetzt.

Uwe Probst, der auch dem Landesfachausschuss Netzpolitik vorsitzt, habe vor allem seine Themen in diesem Bereich und auch zu Bürgerrechten eingebracht. »Auch zu den neuen gesellschaftlichen Herausforderungen durch technologische Veränderungen braucht die FDP liberale Lösungen. So muss bei nicht umkehrbaren Entscheidungen immer der Mensch das letzte Wort haben und nicht eine Maschine«, so Probst. Außerdem setzt er sich für eine Modernisierung der Verwaltung ein und fordert etwa eine zentrale gratis Plattform auf der jeder Gesetze, Verordnungen und Gerichtsurteile von allen Ebenen einsehen kann, heißt es weiter.

Am Ende der Videokonferenz habe der Kreisvorsitzende Frank Zimmermann resümiert: »Das wird eines der besten Wahlprogramme, die wir je hatten. Es legt einen klaren Fokus auf den Menschen und die Schaffung von Möglichkeiten, wie sich jeder individuell nach seinen Stärken in unserer Gesellschaft entwickeln und entfalten kann.«

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