Erbach mal digital, mal mit Markttreiben

Blick in den Odenwald:Informationen zu Ukraine-Hilfe auf Internetseite der Kreisverwaltung - Natour-Bus startet an diesem Samstag

ODENWALDKREIS
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Wie die neue digitale Infotafel vor der Touristik-Information in Erbach funktioniert, erklären Beate Johl und Christian Berres von der Abteilung Stadtleben. Foto: Stadt Erbach
Foto: Stadt Erbach
Die Kreis­stadt Er­bach lockt mit ei­nem neu­en di­gi­ta­len An­ge­bot und dem Früh­lings­markt, der in der Wo­che nach Os­tern statt­fin­det. Es exis­tie­ren ver­schie­de­ne Hilfs­ak­tio­nen und An­ge­bo­te für Flücht­lin­ge aus der Ukrai­ne.

Beim Start des Natour-Busses am Samstag gibt es Einschränkungen in der Fahrradmitnahme, hat die Odenwald-Regionalgesellschaft mitgeteilt.

Einladend: Die Kreisstadt Erbach bereitet sich auf die Wiederbelebung des Wiesenmarkts in der letzten Juli-Woche vor. Über das größte Volksfest von Südhessen und andere Veranstaltungen informiert seit einer Woche eine digitale Tafel vor dem Eingang der Touristik-Information im alten Rathaus am Rand des Marktplatzes. Per Berührung erscheinen auf dem Bildschirm auch touristische und gastronomische Angebote. Wie die Stadtverwaltung mitgeteilt hat, ist die Bildschirmdarstellung höhenverstellbar und daher auch für Rollstuhlfahrer und Kinder geeignet. Wer unterwegs auf die Informationen zugreifen möchte, kann sich diese durch einen QR-Code aufs Handy übertragen und jederzeit ansehen.

In den Frühling startet Erbach mit Marktständen und einem Unterhaltungsangebot von Donnerstag bis Sonntag, 21. bis 24. April, auf dem Marktplatz. Angekündigt ist der in der Region bekannte Schausteller Sascha Roie von der Hamburger Fischkate. Zusätzlich wird es einen Weinstand mit Ausschank, ein Kinderkarussell und ein Süßwarenstand geben. An allen vier Abenden wird Livemusik geboten. Zum Abschluss am Sonntag sind die Einzelhandelsgeschäfte ab 12 Uhr verkaufsoffen. In der Werner-von-Siemens-Straße findet eine Automobilausstellung statt.

Hilfsbereit: Die Kreisverwaltung des Odenwaldkreises hat ihren Internet-Auftritt so umgestaltet, dass die wichtigsten Informationen zum Thema Ukraine-Flüchtlinge und Flüchtlingshilfe sofort zu finden sind. Wer https://www.odenwaldkreis.de aufruft, hat die Wahl zwischen der originären Seite des Odenwaldkreises, zur Corona-Pandemie und der neuen Ukraine-Seite. Hier führen Links zu den Rubriken Einreise aus der Ukraine, Lebensunterhalt/Gesundheit, Kinder, Arbeiten, Hilfsmöglichkeiten und weiterführende Informationen. Einige Infos gibt es auch in ukrainischer Sprache.

Als Sammeleinrichtung kommt neben der Heinrich-Böhm-Halle in Breuberg-Sandbach die Bildungsstätte Kloster Höchst infrage, in der bereits Flüchtende angekommen sind und die bis zu 65 Personen beherbergen kann. Dazu kommen von Privatpersonen gemeldete Anschriften aus dem Kreisgebiet. Laut Pressestelle im Landratsamt wurde das Ausländeramt personell aufgestockt und die kreiseigene Beschäftigungsgesellschaft InA in die Flüchtlingsunterstützung einbezogen. Von Erbach aus startet ein Hilfskonvoi, für den am Samstag, 2. April, das Projekt »Odenwald hilft der Ukraine« einen Sammeltermin an den Bierhallen eingerichtet hat. Angenommen werden von 10 bis 15 Uhr haltbare Lebensmittel, Besteck und Geschirr, Schulmaterialien, Spiele, Hygieneartikel, Reinigungsmittel, Bettbezüge und Kleidung, insbesondere für Babys, Kinder und Frauen. Eine der Zieladressen ist einer Meldung zufolge ein Kinderheim in Breslau.

Startklar: Ebenfalls am Samstag, 2. April, nimmt der Natour-Bus wieder seinen Regelbetrieb im südöstlichen Odenwald auf. Dieser verkehrt bis einschließlich 30. Oktober an Wochenenden und hessischen Feiertagen im Zweistundentakt zwischen Eberbach am Neckar, Beerfelden, Erbach, Michelstadt und Miltenberg am Main. Ein Fahrradanhänger steht zur kostenlosen Velomitnahme bereit; allerdings eingeschränkt nur zwischen Eberbach und Michelstadt. Aufgrund der Streckensperrung der Bundesstraße 47 zwischen Boxbronn und Amorbach erfolgt die Umleitung (ohne Fahrradanhänger) über Vielbrunn und das Ohrnbachtal nach Bayern. Es besteht Maskenpflicht im Bus.

Gleichbleibend: Wenig Veränderung im Vergleich zur Vorwoche hat es zur Corona-Gefahrenlage gegeben. Die Zahlen des Kreisgesundheitsamts vom Dienstag: Der Infektionssaldo liegt derzeit bei 2163 (zum Vergleich vor einer Woche: 2101). Die Sieben-Tage-Inzidenz ist von 1798,4 auf 1768,4 gefallen. Auf der Corona-Station im Erbacher Gesundheitszentrum werden 24 (20) Patienten behandelt, davon drei (vier) auf der Intensivstation. Bei vier (sieben) Person steht das Testergebnis noch aus. In Kliniken außerhalb des Kreises befinden sich fünf (acht) weitere Patienten.

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