Energiewende vor Ort voranbringen

Kreisversammlung: Grüne diskutieren über Windkraft, Photovoltaik und regionale Stromversorgung - Delegierte gewählt

Miltenberg
1 Min.

Kommentieren

Sie müssen sich anmelden um diese Funktionalität nutzen zu können.

Die En­er­gie­wen­de in re­gio­na­ler Hand: Das war das Haupt­the­ma der Grü­nen-Kreis­ver­samm­lung ver­gan­ge­ne Wo­che in El­sen­feld. Wie aus der Pres­se­mit­tei­lung zur Ver­an­stal­tung her­vor­geht, hat Land­rat Jens Mar­co Scherf gleich zu Be­ginn deut­lich ge­macht, wie wich­tig sch­nel­les Han­deln vor Ort sei.

Es müsse gelingen, die Abhängigkeit von fossilen Energien und insbesondere in der jetzigen Situation von russischen Gaslieferungen zu beenden. Mehr regenerative Energieerzeugung, ein belastbares Stromnetz und eine vernünftige Wasserstoffstrategie seien die Grundlagen, um die Rahmenbedingungen für gute Lebensbedingungen zu erhalten, so Scherf. Sie seien aber auch notwendig, um den Wirtschaftsstandort Landkreis Miltenberg, der auf bezahlbare Energie angewiesen ist, zu retten.

»Gut gerüstet«

Scherf verdeutlichte aber auch, dass der Landkreis gut gerüstet sei, da dieser selber handele: Nämlich bei der Energieversorgung seiner eigenen Liegenschaften, durch das landkreisweite Radwegekonzept, durch die Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs durch die Gründung der Nahverkehrsgesellschaft Amina, durch die Erstellung des Regionalen Mobilitäts - und Siedlungskonzepts Remosi und durch die Entscheidung, das regionale Klimaschutzkonzept komplett zu überarbeiten. Durch eine einstimmige Entscheidung des Regionalen Planungsverbandes werde auch die Windkraft, die das größte Potential hat, Aufschwung nehmen.

Flächen nutzen

Auch auf den Dächern gebe es zudem noch genügend Potential für Photovoltaikanlagen. Wie es in der Mitteilung weiter heißt, setzten sich in der anschließenden Diskussion die Teilnehmenden dafür ein, dass Photovoltaikanlagen über bereits versiegelte Flächen wie zum Beispiel Parkplätzen oder Supermärkten errichtet werden. Auch über Agro-Photovoltaikanlagen müsste verstärkt nachgedacht werden.

Dabei werden Photovoltaikanlagen auf landwirtschaftlichen Flächen so errichtet, dass unter ihnen Landwirtschaft betrieben werden kann.

Danach standen Delegiertenwahlen auf der Tagesordnung. Für die Landesdelegiertenkonferenz Ende September in Landshut wurden Marion Becker und Lucia Wenderoth gewählt, Delegierte für die Bundesdelegiertenkonferenz im Oktober in Bonn ist Julia Körbel, in der Bezirksversammlung im November wird der Landkreis vertreten durch Albert Taudte, Sabine Schmelmer, Ansgar Stich und Marion Becker.

Delegierte für die Aufstellungsversammlung für die Bezirkstagswahl sind Sabine Schmelmer, Albert Taudte, Marion Becker und Joachim Schneider und für die Aufstellungsversammlung für die Landtagswahl sind dies Ansgar Stich, Lucia Wenderoth, Marion Becker und Petra Münzel.

Kommentare

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie angemeldet und Ihre E-Mail Adresse bestätigt sein!


Benutzername
Passwort
Anmeldung über Cookie merken
laden

Artikel einbinden
Sie möchten diesen Artikel in Ihre eigene Webseite integrieren?
Mit diesem Modul haben Sie die Möglichkeit dazu – ganz einfach und kostenlos!