Ein Abend voller Musik am 25. Juni in Michelstadt

Blick in den Odenwald

Odenwaldkreis
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Das Quartett Manhattan Guitar unterhält auf der Michelstädter Musiknacht.
Foto: Kulturamt Michelstadt
Der Blick in den Oden­wald rich­tet sich heu­te auf die 33. Mi­chel­städ­ter Mu­siknacht, dem mu­si­ka­li­schen Höh­e­punkt des Kul­tur­pro­gramms der Stadt im Som­mer. Nach der Zwangs­pau­se der letz­ten Jah­re setzt das Kul­tur­amt die Tra­di­ti­on der Li­ve­auf­trit­te an sechs Sta­tio­nen in der Alt­stadt fort. Mehr als die Hälf­te der süd­hes­si­schen Un­ter­neh­men se­hen ih­re Un­ter­neh­mens­zie­le für die­ses Jahr ge­fähr­det und zur Lö­sung von Kon­f­lik­ten im Be­reich Psy­ch­ia­trie hat der Oden­wald­kreis ei­ne Un­ab­hän­gi­ge Be­schwer­de­s­tel­le ein­ge­rich­tet.

Odenwaldkreis.

Klangvielfalt: Michelstadt lädt zur 33. Musiknacht am Samstag, 25. Juni, in die Altstadt ein. Zwischen 18 und 24 Uhr wird an sechs Veranstaltungsorten Livemusik geboten. Die Musiker unterhalten beginnend zu jeder vollen Stunde mit einer Dauer von 35 Minuten. Anlässlich des 50jährigen Bestehens der Partnerschaft mit der französischen Kleinstadt Rumilly wurde die Musiknacht als Hommage an das Nachbarland Frankreich gestaltet. Im Schenkenkeller treten die Gruppe »Bambiz« aus Frankreich sowie das Duo »Sybille Philippin & Sungmo Schäffter« mit einer Mischung aus Klavier und Mezzosopran auf.

Im Stadtmuseum spielt das »Rastrelli Cello Quartett« Werke von Piazolla, Grieg und Manchini bis hin zu den Beatles. Das »Mainhattan Guitar Quartett« bietet eine traumhafte klangliche und musikalische Vielfalt. Das Streichtrio »Ensemble Tedesco« mit Werken von Stamitz und Blanc spielt im historischen Rathaus. Mit Mandoline und Gitarre verzaubert das »Duo Ahlert & Schwab« ebenfalls im historischen Rathaus. Nebenan in der Stadtkirche ist die Kurpfalzphilharmonie Heidelberg in Begleitung der Solistin Karin Schnur an der Harfe mit Werken von Mozart und Saint-Saens zu hören. Eintrittskarten sind erhältlich in der Gästeinformation am Marktplatz (06061/74610).

Bestandsaufnahme: Die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) hat ihre Mitglieder zu den aktuellen Lieferengpässen und hohen Energiekosten befrag. An der Umfragen nahmen einer Meldung zufolge 50 südhessische Unternehmen teil. Den Ergebnissen nach erhalten gegenwärtig über 60 Prozent der befragten Unternehmen in der Region bestellte Vorprodukte, Rohstoffe oder Materialen nicht in der benötigten Zeit sowie rund 35 Prozent nicht in der benötigten Menge. Kunststoffe, Chips- und Mikroprozessoren, Chemikalien sowie Stahl- und Metalle könnten nicht ausreichend oder rechtzeitig geliefert werden. Betroffen seien dabei Lieferungen aus Europa (55 Prozent), aus China/Fernost (30 Prozent) sowie aus den USA (15 Prozent). In der Folge sähen mehr als die Hälfte der Unternehmen dadurch ihre Unternehmensziele für dieses Jahr gefährdet. Rund 15 Prozent gaben an, bei länger anhaltenden Lieferengpässen Kurzarbeit anmelden zu müssen. 60 Prozent erwarten durch die Verschärfung des Konflikts eine weitere Verteuerung von Energieträgern.

Angebot: Die Kreisverwaltung macht auf die Einrichtung einer Beschwerdestelle aufmerksam, die sich für die Belange von Menschen mit psychischer Erkrankung stark macht. An die Stelle können sich Menschen wenden, die negative Erfahrungen in Kliniken, bei Psychiatern oder Psychotherapeuten, in Tagesstätten, Betreutem Wohnen, in Beratungsstellen, mit Pflegediensten, dem Sozialpsychiatrischen Dienst oder einer gesetzlichen Betreuung gemacht haben. An die »Unabhängige Beschwerdestelle für Psychiatrie« können sich auch Angehörige und andere Betroffene wenden, die entsprechende Anliegen haben.

Gegründet wurde die Beschwerdestelle im Zuge des Psychisch-Kranken-Hilfegesetzes im Dezember 2018. Sie arbeitet ehrenamtlich, streng vertraulich, neutral und kostenfrei. Der Landkreis stellt die Räumlichkeiten und die Infrastruktur zur Verfügung. Als Ansprechpartner werden Regina Hoffmann (Behindertenbeauftragte des Odenwaldkreises), Ursula Kaufmann (Bereich Angehörige) und Werner Niebel (Genesungsbegleiter) genannt. Beschwerden werden auch per Mail an psych-beschwerdestelle@odenwaldkreis.de und telefonisch unter 06062 70-3602 entgegengenommen.

Umzug: Wie der Odenwälder Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes mitgeteilt hat, ist zu Beginn der Woche das Corona-Testzentrum umgezogen. Die neue Anschrift lautet Neue Lustgartenstraße 1-3. Dort betreibt die Hilfsorganisation bereits das lokale Impfzentrum. Direkt vor dem Gebäude gibt es Parkplätze für Menschen mit Behinderung. Alle anderen Kunden werden gebeten, ihre Fahrzeuge kostenfrei auf dem nahegelegenen Parkdeck bei der Stadtverwaltung oder am Bahnhof abzustellen. Die Teststelle beim DRK-Heim in Reichelsheim ist ab nur noch dienstags und donnerstags zwischen 15 und 19 Uhr geöffnet. Das Angebot in Beerfelden ist unverändert geblieben. pgi

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