Designierter Bürgermeisterkandidat Christoph Becker nennt Schwerpunkte

Kommunalpolitik: Erlenbacher CSU-Vorstand und Fraktion diskutieren aktuelle und künftige Themen

Erlenbach a.Main
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In ei­ner ge­mein­sa­men Sit­zung des Orts­vor­stan­des und der Frak­ti­on hat sich die Er­len­ba­cher CSU mit der ak­tu­el­len Orts­po­li­tik und der wei­te­ren Aus­ar­bei­tung des Wahl­pro­gramms für die Bür­ger­meis­ter­wahl 2023 be­fasst. Dies geht aus ei­ner Pres­se­mit­tei­lung der Par­tei her­vor. Es ge­he dar­um, nicht nur ei­nen Blick in die Zu­kunft zu wer­fen, son­dern auch schon lan­ge lau­fen­de Pro­jek­te ab­zu­sch­lie­ßen.

Der designierte Bürgermeisterkandidat Christoph Becker machte laut Mitteilung deutlich, dass sich die Stadt nicht aus ihrer örtlichen Verantwortung für die Umsetzung der Themen Klima, Digitalisierung und Wohnen stehlen könne, diese aber in der laufenden Wahlperiode des Stadtrates bereits Fahrt aufgenommen hätten. "Klima- und Artenschutz werden bei uns großgeschrieben, das zeigen zum Beispiel die Sanierung des Bergschwimmbades und der Barbarossaschule, bei denen der CO2-Ausstoß minimiert werden konnte, oder die Neuausweisung von Wohngebieten und die jüngst beschlossene Aufstellung eines Bebauungsplanes für den Bereich ›Straßenbäcker‹", so der Zweite Bürgermeister Alexander Monert. Fraktionsvorsitzender Martin Gundert ergänzte: "Auch auf dem Wege der digitalen Angebote für die Bürger sind wir in diesem Jahr ein gutes Stück vorwärtsgekommen."

Christoph Becker legte laut CSU-Bericht auch Wert darauf, dass schon lange diskutierte und vorbereitete Projekte nun zügig umgesetzt werden müssten. "Als Bürgermeister werde ich großen Wert darauf legen, dass nach über zehn Jahren Diskussion die Planungen zum Umbau des Zentrums um das Rathaus Realität werden. Nur so schaffen wir ein Zentrum mit Aufenthaltsqualität, das Menschen in die Stadt bringt, so dem Handel eine Chance gibt und gleichzeitig auch die klimatischen Veränderungen der letzten Jahre mitberücksichtigt." Für genauso wichtig halte er, dass Erlenbach ein Vereinshaus im alten Feuerwehrhaus erhalte. "Auch darüber wird schon viel zu lange geredet, genauso wie über die Gestaltung des Mainufers, das für das städtische Leben eine größere Bedeutung erhalten muss. Hier wird es Zeit zu handeln", so Becker.

Außerdem habe man erste Gedanken diskutiert, wie sich das Kerngebiet zwischen Vits-Schule, neuer TVE-Halle und Feuerwehrhaus weiterentwickeln soll. "Hier muss ein möglicher Alternativstandort für die Vits-Schule genauso berücksichtigt werden wie der Bau eines neuen Bauhofes neben dem Feuerwehrhaus", so Christoph Grosch. Für Becker muss hierbei allerdings auch eine Grünachse entstehen, die das Zentrum mit den Neubaugebieten unterhalb des Krankenhauses verbindet. "Dabei sollte in einem parkähnlichen Gelände auch ein Generationenspielplatz entstehen, eventuell ein Blumen- oder Rosengarten, hohe Bäume, umgeben von einer lockeren Bebauung, an den bisherigen Straßenrändern entlang eine gewerbliche Nutzung. Das Gebiet benötigt eine Fußwege- und Radwegeverbindung zwischen den Baugebieten und dem Zentrum und ist das künftige Aufgabengebiet von Bürgermeister und Stadtrat im Bereich Stadtentwicklung", so Becker.

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