»Der direkte Weg, ist immer der bessere«

Hilfe in Not: Obernburger Stiftung unterstützt im Landkreis Miltenberg Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind

Großwallstadt/ Obernburg
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Praxistest: Kerstin Zander und Dr. Michael Wenzel von der Stiftung Hilfe in Not am neuen Hublift.
Foto: Martin Bachmann
Seit 1999 unterstützt die Obernburger Stiftung Hilfe in Not Menschen im Landkreis Miltenberg, die von Krankheiten oder Schicksalsschlägen betroffen oder unverschuldet in Not geraten sind. Jüngster Fall: Kerstin Zander aus Großwallstadt (siehe gesonderten Artikel). Die Rollstuhlfahrerin erhielt 5000 Euro Zuschuss für den Kauf eines Hublifts für ihr Auto.
Die 33-Jährige musste vor wenigen Wochen einen »neuen Gebrauchten« kaufen, weil der Tüv ihrem bisherigen Wagen seinen »Segen« verweigert hatte. Mit diesem finanziellen Kraftakt war Kerstin Zander an ihre Grenzen gestoßen. Doch ohne Einstiegshilfe konnte sie als Rollstuhlfahrerin ihr neues Gefährt kaum nutzen. Die Finanzspritze von Hilfe in Not ermöglichte es ihr, den Hublift - auch dieser aus zweiter Hand - zu finanzieren. Hinweise auf solche Notsituationen erhalte die Stiftung in der Regel aus der Bevölkerung, erklärt Vorsitzender Dr. Michael Wenzel. So auch in diesem Fall. Stiftungsgründer Walter Reis habe sich vor Ort bei den Zanders über deren Notlage informiert und diese dem Stiftungsrat geschildert, der den Zuschuss schließlich bewilligte.
40 000 Euro in diesem Jahr
In den vergangenen zwölf Monaten hat Hilfe in Not wie in den Jahren zuvor wieder über 40 000 Euro verteilt. Das Geld stammt zu einem Teil aus den Beiträgen der 316 Mitglieder. Wichtige Finanzhilfe leistet auch der Förderverein der binnen fünf Jahren die Stiftung mit rund 60 000 Euro unterstützt und damit deren Engagement ermöglicht hat. Das Geld kommt unter anderem Familien von kranken, insbesondere krebskranken Kindern, aber auch Einrichtungen der Altenfürsorge oder Hospizgruppen zugute. Empfänger sind neben Sozialverbänden auch Einzelpersonen, wie Kerstin Zander. »Der direkte Weg ist immer der bessere«, sagt Dr. Wenzel. Er versichert auch, dass zweck- oder personengebundene Spenden von der Stiftung auf schnellstem Weg an den Adressaten weitergeleitet werden. bam

Kontakt zur Stiftung Hilfe in Not über deren Geschäftsstelle bei Reis Robotics, Obernburg, Tel. 0 60 22 / 503 801, E-Mail: hilfeinnot@reisrobotics.de. Vorsitzender des Fördervereins ist Richard Müller, Am Graben 8, Obernburg, Tel 0 60 22 / 12 32.Spendenkonto: Sparkasse Miltenberg-Obernburg, Kto. 430 006 528, BLZ: 796 500 00.
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