Bohnhoff fordert regionale Corona-Konzepte im Landkreis

Kreis-CSU: Nachlese zu digitalem Arbeitskreis

Miltenberg
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»Es ist er­kenn­bar«, so Ar­min Bohn­hoff, der Vor­sit­zen­de der CSU-Kreis­tags­frak­ti­on in ei­ner Pres­se­mit­tei­lung, »dass re­gio­na­le Co­ro­na-Kon­zep­te« zu ei­ner Re­duk­ti­on des In­fek­ti­ons­ge­sche­hens füh­ren kön­nen«.

»Auch müssen wir den Blick nach vorne richten, um alles wieder zum Laufen zu bringen und unsere heimischen Betriebe und den Einzelhandel unterstützen«, ergänzt CSU-Kreisvorsitzender Michael Schwing.

Schwing und Bohnhoff hatten am 26. März zu einem digitalen Arbeitskreis »Unlock-Corona« eingeladen, um heimischen Betrieben die Möglichkeit zu geben, zu sagen, wo sie »der Schuh drückt« und um Betroffene zu Beteiligten zu machen. Bohnhoffs Appell: Wir brauchen mehr Pragmatismus im Landkreis und müssen gestalten und nicht nur verwalten.

Johannes Faust, Chef der Miltenberger Faust-Brauerei, forderte eine bessere wissenschaftliche Begleitung der Corona-Maßnahmen und einen stärkeren Einsatz von Luftfilteranlagen. Die Gastwirte hätten umfangreiche Hygienekonzepte, die den Gästen die gewünschte Sicherheit gäben, damit sich diese wohlfühlen könnten. Die Entscheidung, ob die Michaelismesse in diesem Herbst stattfinde, dürfe erst so spät wie irgendwie möglich getroffen werden. Carolin Straub vom Gewerbeverein Wörth hob die Sondersituation des Einzelhandels im Dreiländereck Bayern, Hessen und Baden-Württemberg hervor. So werde jeder Kunde aus den Nachbarbundesländern auf das Tragen von FFP2-Masken hingewiesen.Gastronom Klaus Groß aus Niedernberg wies auf die schwierige Situation der im Hotel- und Gaststättenbereich beschäftigten Personen hin.

Die beiden Abgeordneten Alexander Hoffmann und Berthold Rüth machten abschließend auf die aktuelle Infektionslage aufmerksam und wiesen auf das erhöhte Infektionsrisiko der Virusmutanten hin. Aber wenn die Impfentwicklung jetzt wie geplant weiterlaufe, sei ein optimistischer Blick in die Sommermonate möglich. CSU-Kreisgeschäftsführer Christian Schreck, der den runden Tisch moderierte, kündigte die nächste Gesprächsrunde in vier Wochen an. js

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