Bergschwimmbad wirft stolze Summe ab

Bilanz zur Badesaison: Erlenbach kann sich über rund 22 000 Euro Einnahmen freuen - 13 400 Badegäste

Erlenbach a.Main
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Das Bergschwimmbad in Erlenbach. Foto: Ruth Weitz
Foto: Ruth Weitz
Lan­ge ha­ben die Schwimm­bad­be­su­cher auf die Wie­de­r­er­öff­nung des Er­len­ba­cher Berg­schwimm­bads ge­war­tet. Wie in der Stadt­rats­sit­zung am Don­ners­tag zu er­fah­ren war, boom­ten die Be­su­cher­zah­len trotz der recht kur­zen Sai­son nach der Ge­ne­ral­sa­nie­rung. Erst En­de Ju­li war das Bad ge­öff­net und Mit­te Sep­tem­ber nach 47 Schwimm- und Ba­de­ta­gen schon wie­der ge­sch­los­sen wor­den.
 In seinem Jahresbericht erläuterte Betriebsleiter Jürgen Graf die wichtigsten Eckpunkte. Immerhin hatten knapp 13 400 Badegäste das Bergschwimmbad besucht. Als Anziehungspunkte nannte er einige Neuerungen: Das Edelstahlbecken, die Wellenrutsche, das Planschbecken mit schöner Optik und eigener Technik sowie eine Mutter-Kind-Toilette direkt neben dem Becken. Weiterhin nannte er das beispielhafte Energiekonzept mit Photovoltaikanlage und deutlich weniger Pumpeneinsatz und minimaler Umwälzung sowie die Beregnungsanlage, die sehr gut zu steuern sei. Die Betriebsüberwachung sei durch den neuen Standort des Aufsichtsturms und die technischen Neuerungen deutlich erleichtert worden. Die erhebliche Energieeinsparung sei bereits jetzt erkennbar gewesen.
 Anregungen der Badegäste, die möglicherweise erfüllt werden könnten, seien eine Sport- und Schnellschwimmbahn, verschiedene Angebote wie Frühschwimmen, Yoga, Wassergymnastik, Schwimmkurse oder auch mehr Liegen für das Sonnendeck und die Liegewiesen. Als Kritikpunkte nannte er die schwankende Wassertemperatur und Probleme bei der Schwall-Nackendusche. Ansonsten habe er durchweg positive Rückmeldungen erhalten.
 In den insgesamt rund 22 000 Euro Netto-Einnahmen sah Kämmerin Tamara Heßberger eine »stolze Summe« für die erheblich verkürzte Badesaison in diesem Jahr. Zu den Kritikpunkten gab Bürgermeister Michael Berninger zu bedenken, dass bei insgesamt 28 zu vergebenden Gewerken immer noch einige Restarbeiten zu tätigen seien. Hierbei nannte er die Nackendusche, einige Optimierungen des Kinderbeckens sowie die gewünschte bunte Kinderrutsche. Der angestrebte Nullenergie-Betrieb sei mit dem neuen Energiekonzept umzusetzen. Als weitere Maßnahmen nannte der Bürgermeister eine öffentliche Toilette, die Parkplatz-Ausgestaltung und einen Wohnmobilstellplatz. Ruth Weitz

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