Begleitung bei Berufseinstieg bleibt erhalten

Soziales: Aktuelle Infos bei Besuch in GbF-Zentrale

Miltenberg
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Über den ak­tu­el­len Stand in Sa­chen Be­rufs­ein­s­tiegs­be­g­lei­tung hat sich ein Trio aus dem Land­kreis Mil­ten­berg jüngst in der Zen­tra­le der Ge­sell­schaft für be­ruf­li­che För­de­rung (GbF) in Aschaf­fen­burg in­for­miert.

Laut einer Mitteilung von FW-Kreisrat Hans Jürgen Fahn wurde er dabei von Horst Kern, Schulleiter in Großwallstadt und Personalratsvorsitzender beim Schulamt in Miltenberg, und FW-Kreisrätin Jessica Klug aus Obernburg begleitet.

Die Berufseinstiegsbegleitung ist ein Projekt zur Unterstützung von Jugendlichen aus Mittel- und Förderschulen. Meist liegen besondere Problemlagen wie Leistungsminderung, Verhaltensauffälligkeiten, Entwicklungsverzögerungen im schulischen und sozialen Bereich, psychische Probleme oder unzureichende Unterstützung durch das Elternhaus vor, heißt es in der Mitteilung weiter. Pro 20 Schüler ist ein Sozialpädagoge tätig.

36 Schüler aus Kreis Miltenberg

GbF-Geschäftsführer Axel Hilfenhaus und Petra Berger, Zentrale Organisation und Steuerung, erläuterten die aktuelle Situation. Derzeit profitieren 109 Schüler in der Region von diesem Angebot, davon 36 aus dem Landkreis Miltenberg aus den Schulen in Elsenfeld, Eschau, Leidersbach, Sulzbach, Kleinwallstadt, Großheubach und Amorbach.

»Wir sind froh, dass dieses Angebot ? erhalten bleibt«, wird Horst Kern in der Mitteilung zitiert. Dies trage auch zur Fachkräftesicherung und zur Vermeidung individueller Langzeitarbeitslosigkeit bei. Fahn: »Ich wünsche mir, dass in Zukunft in allen Mittelschulen im Landkreis Miltenberg und am Untermain dieses Angebot gemacht wird.«

Knackpunkt Kostenfrage

Angelika Bick, die als Berufseinstiegsbegleiterin in Großheubach arbeitet, befürchtet laut Mitteilung, dass die sozialen Kosten beim Auslaufen der Förderung wieder auf den Landkreis zurückgefallen wären, wenn sie bei der ohnehin schon überlasteten Jugendberufsagentur anklopfen. »Diese Aufgabe muss aber der Freistaat lösen, denn es ist eine staatliche Aufgabe«, meinte dazu FW-Kreisrätin Jessica Klug aus Obernburg.

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