Baustelle bei Wald-Amorbach dauert länger

Verkehr: Bis Mitte November wird Fahrbahndecke der Landesstraße erneuert - Vollsperrung in Richtung Dorndiel bleibt bestehen

Breuberg
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Kein Durchkommen nach Dorndiel: Die Straßenbauarbeiten bei Wald-Amorbach dauern länger als geplant. Foto: Jennifer Lässig
Foto: Jennifer Lässig
Die Bau­ar­bei­ten zur Er­neue­rung der Fahr­bahn­de­cke im Zu­ge der Lan­des­stra­ße L 3413 zwi­schen den bei­den Breu­ber­ger Stadt­tei­len Hain­stadt und Wald-Amor­bach dau­ern län­ger als ur­sprüng­lich ge­plant. Sie wer­den nach An­ga­ben von Hes­sen Mo­bil vor­aus­sicht­lich erst Mit­te No­vem­ber ab­ge­sch­los­sen sein.

Bis dahin bleibt die Vollsperrung im letzten Bauabschnitt zwischen Wald-Amorbach und Dorndiel bestehen.

Umleitung über Mömlingen

»Während der Baumaßnahme zeigte sich, dass vor allem in der Ortsdurchfahrt von Wald-Amorbach die Schadstellen zahlreicher und tiefergehend ausfielen als ursprünglich erwartet«, so Behördensprecherin Dunja Fioriti. Das Sanierungs- und Baukonzept habe deshalb während der laufenden Bauarbeiten vollständig überarbeitet werden müssen. Daraus resultiere die längere Bauzeit.

Die bereits bestehende Umleitung bleibt laut Hessen Mobil bis zur Aufhebung der Vollsperrung bestehen. Diese verläuft für den Durchgangsverkehr während der gesamten Bauzeit ab Hainstadt über die Bundesstraße 426 bis Mömlingen und von dort weiter über die Kreisstraße 102 zurück auf die Landesstraße 3413 in Wald-Amorbach. Der Lastwagenverkehr wird ab Hainstadt weiträumig über die B 426 Höchst und die B 45 in Richtung Groß-Umstadt zur L 3413 umgeleitet. Im Rahmen der gesamten Baumaßnahme erfolgt auf einem rund 3,6 Kilometer langen Streckenabschnitt zwischen der Bundesstraße B 426 bei Hainstadt und der Einmündung der K 102 bei Wald-Amorbach eine grundhafte Erneuerung der schadhaften Fahrbahn der Landesstraße.

Abgefräst und verstärkt

Im Bereich der freien Strecke wird der bestehende Asphaltaufbau zwei Zentimeter abgefräst und nach der Sanierung von Schadstellen mit einer acht Zentimeter starken Asphalttragschicht und einer vier Zentimeter starken Asphaltdeckschicht verstärkt. Des Weiteren werden die Bordsteine erneuert und die Straßenentwässerung auf die neue Fahrbahnhöhe angepasst.

Die Sanierung der Fahrbahn in den beiden Ortsdurchfahrten erfolgt im Tiefeinbau. Hier wird der vorhandene Fahrbahnaufbau 14 Zentimeter abgefräst und mit einer zehn Zentimeter starken Asphalttragschicht und einer vier Zentimeter starken Asphaltdeckschicht neu aufgebaut. Die Baukosten betragen rund 1,4 Millionen Euro.

js
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