Samstag, 28.03.2020
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Podcast: Gespräch mit dem Eichenbühler Gag-Autor Tho­mas Poppe

Schnittlauch statt Schwartemagen?

Eichenbühl
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Thomas Poppe
Der Eichenbühler Thomas Poppe hat immer Bock auf Humor.
Foto: Thomas Poppe
Ein typisches Bild: Thomas Poppe mit zwei PCs und Handy im Blick. Gefragt ist Multimedialität, Präsenz auf allen Kanälen wie Fernsehen, Radio, Zeitung und soziale Netzwerke. Bildunterschrift 2019-11-05 --> Ein typisches Bild: Thomas Poppe mit zwei PCs und Handy im Blick. Gefragt ist Multimedialität, also Präsenz auf allen Kanälen wie Fernsehen, Radio, Zeitung und sozialen Netzwerken. Foto: Anja Keilbach Gagschreiber: Der 37-jährige Thomas Poppe aus Eichenbühl ist freier Autor für Comedysendungen, Kabarettisten und Verlage Bildunterschrift 2019-11-16 --> Ein typisches Bild: Thomas Poppe mit zwei PCs und Handy im Blick. Gefragt ist Multimedialität, also Präsenz auf allen Kanälen wie Fernsehen, Radio, Zeitung und sozialen Netzwerken. Foto: Anja Keilbach
Foto: Anja Keilbach
Hu­mor in Co­ro­na­zei­ten - ist das über­haupt er­laubt? Vor die­ser Fra­ge steht Gag-Au­tor Tho­mas Pop­pe aus Ei­chen­bühl. "Kei­ner weiß ge­ra­de so recht, ob man lus­tig sein soll­te, aber je­der ist froh, wenn es et­was zu la­chen gibt", sagt der 38-Jäh­ri­ge. "Es ist schon ei­ne an­de­re Her­aus­for­de­rung als sonst."

Poppe arbeitet unter anderem für die ZDF Heute Show und für die Prosieben-Sendung Late Night Berlin. In unserem Podcast erklärt der 38-Jährige unter anderem, warum er gerne vom Dorf aus Witze schreibt und welche verrückten Arbeitszeiten er zuweilen hat.

Podcast Schnittlauch statt Schwartemagen: Thomas Poppe
Quelle: Julie Hoffmann

Poppes Posts erlangen oft deutschlandweite Beachtung. Mehrere tausend Menschen hat vor Kurzem sein Facebook-Beitrag zu Corona erreicht, in dem der Gag-Autor und Kolumnist Tiefgründiges anklingen lässt. "Ich kann keine Witze über Klopapier mehr sehen", heißt es darin. Jemand habe ihm aber geschrieben, dass wir jetzt Humor bräuchten. "Es fühlte sich irgendwie wie eine Verpflichtung an." Witze à la "Wie nennt man es, wenn man mit Corona in Quarantäne ist - Coronatäne!" bezeichnet der Gagautor als "Placebo-Punchlines für's Volk".

Poppe erwähnt in seinem Post außerdem den "Söderalismus als neue Demokratie" und fragt sich, ob die Corona-Krise in 50 Jahren "ne dicke Nummer für den Geschichtsunterricht" wird. Dann spricht er über den täglichen Blick "auf diese eine Seite mit den neuen Zahlen, fast wie ein Medaillenspiegel bei Olympia, aber negativ. Digitales Gaffen und Hoffen zugleich". Seinen kleinen Essay beschließt er mit dem Appell: "Bleibt gesund Leute. Bleibt zu Hause. Bleibt optimistisch."

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