Apfelblütenfest ist wieder zurück in Höchst

Blick in den Odenwald

Odenwaldkreis
2 Min.

Kommentieren

Sie müssen sich anmelden um diese Funktionalität nutzen zu können.

Beim letzten Apfelblütenfest in Höchst 2019 führte Apfelblütenkönigin Selina I. den Festumzug an.
Foto: Gemeinde Höchst
Der Blick in den Oden­wald rich­tet sich heu­te auf das zwei­te Mai-Wo­che­n­en­de, an dem das Höchs­ter Ap­fel­blü­ten­fest wie­der ge­fei­ert wird. In der Per­son von Claus Lau hat die In­du­s­trie­ve­r­ei­ni­gung Oden­wald­kreis (IVO) ei­nen neu­en eh­renamt­li­chen Ge­schäfts­füh­rer be­s­tellt und mit ei­ner Sie­ben-Ta­ge-In­zi­denz von 1319,8 liegt der Oden­wald­kreis wei­ter über dem Lan­des­durch­schnitt, der 1060,8 be­trägt.

Stimmungsvoll: Zwei Jahre in Folge musste das Apfelblütenfest in Höchst pandemiebedingt abgesagt werden. Jetzt wird wieder gefeiert. Das viertägige Volksfest im Zentrum der Kerngemeinde bildet den Saisonauftakt der Volksfeste im Odenwald. Gefeiert wird von Freitag, 6., bis Montag, 9. Mai, auf dem Montmelianer Platz und den angrenzenden Straßen. Den Auftakt macht die Krönung der Apfelblütenkönigin mit anschließendem Bieranstich, der um 19.30 Uhr im Festzelt erfolgt. Der Samstag steht im Zeichen des Flohmarkts, der sich von 13 bis 17 Uhr von der Mümlingstraße bis zu den Pfarrwiesen erstreckt. Um 15 Uhr lädt das Puppentheater Putschenelle zur Kindershow in das Festzelt ein. Ab 19 Uhr startet an gleicher Stelle die Mallorca-Schlagerparty mit Ricky West.

Der verkaufsoffene Sonntag wird von einer Autoschau in der Hofreite begleitet. Um 10 Uhr findet im Festzelt ein ökumenischer Gottesdienst statt. Ab 13.30 Uhr setzt sich der Festumzug unter dem Motto »Märchenhafter Odenwald« durch die Straßen des Ortskerns in Bewegung. Und um 19 Uhr wird beim Abend der Vereine die Sportlerehrung im Festzelt vorgenommen. Der Montag beginnt um 11 Uhr mit dem Stimmungsfrühschoppen und findet mit dem Kinderfest (14 bis 16 Uhr) seine Fortsetzung. Zwischen 15 und 18 Uhr gelten beim Familiennachmittag ermäßigte Fahrpreise auf dem Vergnügungsmarkt.

Kritisch: Die Industrievereinigung Odenwaldkreis warnt vor dem Verlust von weiteren Berufsschulklassen am Beruflichen Schulzentrum (BSO) in Michelstadt. »Ein Verlust von Fachklassen in Richtung Darmstadt oder Offenbach wäre eine Schwächung des Ausbildungsstandorts im Odenwald und ein massiver Anschlag auf die Wirtschaft der Region«, betonte der Vorsitzende Rudolf Burjanko (Erbach) auf der Mitgliederversammlung, die in Michelstadt stattgefunden hat. Pandemiebedingt war 2021 die Versammlung ausgefallen, weshalb der Bericht des Vorstands sich auf zwei Geschäftsjahre erstreckte. Auch trotz Pandemie sei es, gemeinsam mit dem BSO gelungen, Nachwuchskräfte persönlich anzusprechen, so Burjanko mit dem Hinweis auf den 17. Odenwälder Berufs- und Informationstag. Dieser fand im November 2021 und hat über 400 Schüler angesprochen, die an 65 Einzelvorträgen von 40 Unternehmen teilnehmen konnten.

Nach 14 Jahren hat Christian Mühlhäuser (Michelstadt) nicht wieder für das Amt des ehrenamtlichen Geschäftsführers kandidiert. An seiner Stelle tritt Claus Lau (Groß-Bieberau). Mühlhäuser gehört dem Vorstand weiter an; ebenfalls ohne Gegenstimmen wurden in den Vorstand für weitere drei Jahre gewählt: Karl-Heinz Ihrig, Ralf Magerkurth, Torsten Schäfer, Willy Schmidt, Wolfgang Bechthold und Aziz Yüzer. Als »aktuelle Brennpunkte« bezeichnete Burjanko die Umsatz- und Absatzhindernisse, Lieferengpässe, die hohen Energiekosten, den Stand der Digitalisierung und die Bürokratie. Um dem weiter anhaltenden Fachkräftemangel zu begegnen, kündigte er die Bildung eines Fachausschusses an und die Einladung zu einem runden Tisch mit Externen an.

Wechselhaft: Die Infektionszahlen steigen wieder. Lag die Sieben-Tage-Inzidenz vor einer Woche noch bei 1049,1, verzeichnete das Kreisgesundheitsamt am Dienstag einen Wert von 1319,8. Der Infektionssaldo ist dagegen zurückgegangen von 1726 auf 1284. Die Gesamtzahl aller bisher bekannten Infektionsfälle liegt bei 27 560. Davon gelten 26 054 Personen als genesen. Hinzugekommen ist ein Todesfall (jetzt 222). Das Gesundheitsamt registrierte in den vergangenen sieben Tagen 1277 neue Corona-Infektionen. Mit 345 gab es die meisten in Michelstadt (193) und Erbach (152). Auf der Corona-Station im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis in Erbach werden derzeit 18 (26) Patienten behandelt, davon drei (vier) auf der Intensivstation. Bei drei Personen steht das Testergebnis noch aus. In Kliniken außerhalb des Kreises befinden sich drei (vier) weitere Patienten.

Kommentare

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie angemeldet und Ihre E-Mail Adresse bestätigt sein!


Benutzername
Passwort
Anmeldung über Cookie merken
laden

Artikel einbinden
Sie möchten diesen Artikel in Ihre eigene Webseite integrieren?
Mit diesem Modul haben Sie die Möglichkeit dazu – ganz einfach und kostenlos!