Amtliche Verkehrszahlen kommen erst im Spätherbst

Staatsministerin antwortet Hans Jürgen Fahn (FW) – Debatte über Stadtprozeltener Umgehung

Stadtprozelten
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Jeden Tag rollen viele Fahrzeuge durch die Stadtprozeltener Hauptstraße. Ein Gutachten von 2018 prognostiziert eine Zunahme des Verkehrs.
Foto: Julie Hofmann
Die Er­geb­nis­se der amt­li­chen Stra­ßen­ver­kehrs­zäh­lung er­schei­nen erst im Sep­tem­ber oder Ok­tober 2022. Im Ok­tober ver­gan­ge­nen Jah­res hat­ten wir in ei­nem Ar­ti­kel über die ge­plan­te Um­ge­hung bei Stadt­pro­zel­ten nach da­ma­li­gem Stand be­rich­tet, dass die Stu­die be­reits zu Be­ginn die­ses Jah­res ver­öf­f­ent­licht wür­de.

Die Beurteilung wird bundesweit im Fünfjahresrhythmus durchgeführt, gezählt wurde im Jahr 2021. Ursprünglich war die Zählung für 2020 vorgesehen, sie wurde aber wegen der Corona-Pandemie verschoben.

Dies geht aus einem Schreiben von Kerstin Schreyer (CSU) hervor, der baye­ri­schen Staats­mi­nis­te­rin für Woh­nen, Bau und Ver­kehr. Die Ministerin antwortete damit auf ein Gesuch des ehemaligen Landtagsabgeordneten Hans Jürgen Fahn (FW). Der Politiker ist auch Vorsitzender des Aschaffenburg-Miltenberger Kreisverbands des Verkehrsclubs Deutschlands (VCD) und ein Kritiker der geplanten Stadtprozeltener Umgehungsstraße.

Im Artikel vom Oktober ging es um ein Verkehrsgutachten, das eine Münchner Planungsgesellschaft erstellt hatte. In diesem Gutachten, das bereits aus dem Jahr 2018 stammt, wird eine hohe Verkehrsentlastung prognostiziert, sollte die Umgehungsstraße in Stadtprozelten gebaut werden. Fahn hatte sich damals gewundert, warum das Gutachten nicht schon früher veröffentlicht wurde. Außerdem hatte er darauf verwiesen, die Daten der amtlichen Verkehrszählung abwarten zu wollen, um erneut Stellung zu nehmen. juh

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