Montag, 17.05.2021

Amnesty Miltenberg appelliert an Ärzte

Miltenberg
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Un­ter dem Mot­to »Le­ben ret­ten ist kein Ver­b­re­chen« setzt sich die Mil­ten­ber­ger Grup­pe von Am­nes­ty In­ter­na­tio­nal laut ei­ner Pres­se­mit­tei­lung für zehn ehe­ma­li­ge Be­sat­zungs­mit­g­lie­der des Schiffs Iu­ven­ta ein.

Diese haben im Mittelmeer den Angaben zufolge mehr als 14 000 Menschen vor dem Ertrinken gerettet und müssen nun mehrjährige Haft- und hohe Geldstrafen befürchten. »Ihnen wird der absurde Vorwurf der Beihilfe zur illegalen Einreise gemacht«, erklärt die Amnesty-Gruppe in der Mitteilung.

Amnesty Miltenberg habe Ärzte, Mitglieder von Rettungsdiensten und andere Lebensretter gebeten, sich für die Betroffenen einzusetzen. Amnesty International fordere die Bundesregierung auf, sich dafür einzusetzen, dass die laufenden Verfahren gegen Lebensretter eingestellt werden und dass das EU-Recht den humanitären Einsatz für geflüchtete Menschen in Not nicht kriminalisiere, sondern erlaube.

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