10 Ideen: Tiere im Kreis Miltenberg angucken, streicheln und füttern

Natur erleben

Miltenberg
4 Min.

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Ob Al­pa­kas, Po­nys, Af­fen oder Zie­gen: Vie­le Kin­der lie­ben Tie­re und im Kreis Mil­ten­berg ist es gar nicht so schwie­rig, ih­nen na­he zu kom­men. Man­che die­ser Tie­re dür­fen Kin­der st­rei­cheln oder so­gar füt­tern. An­de­re schaut man sich bes­ser nur an. Hier sind zum Start der Sommerferien 10 Ide­en, wo es im Kreis und in der nähe­ren Um­ge­bung "Tie­re zum An­fas­sen" oder zu­min­dest zum An­gu­cken gibt.

Große Kulleraugen und jede Menge flauschige Wolle: Alpakas sind sehr beliebt. Im Kreis Miltenberg gibt es drei Züchter.
Foto: Jennifer Lässig

1. Alpakas in Obernburg und Erlenbach

Der Kreis Miltenberg ist eine Art Hotspot für Alpakas. In den Erlenbacher Höhengemeinden Streit und Mechenhard gibt es gleich drei Züchter, auf der gegenüberliegenden Mainseite in Obernburg-Eisenbach einen weiteren. Das wollige Tiere mit den großen, dunklen Augen wirkt mit seinem neugierigen Blick zutraulich. Dabei sind Alpakas keine klassischen Streicheltiere. Wenn sie aber vertrauen zu Besuchern aufbauen, lassen sich das Streicheln zu. Die Alpaka-Züchter bitten jeweils um Anmeldung übers Internet; dort sind auch die jeweilis unterschiedlichen Angebote zu finden, zum Beispiel Wanderungen oder Kindergeburtstage mit den Tieren. (kev)

Mehr Infos dazu hier: https://www.alpakaprojekt.de, https://www.alpaka-projekt.eu, https://www.alpaka-event.de, https://www.the-little-wild-farm.com

Paula Print im Rauch-Zoo Freudenberg, Berberaffen
Foto: Martina Jordan
2. Affen und Kängurus in Freudenberg

Der Rauch-Zoo in Freudenberg hat seit einigen Wochen wieder geöffnet. Hier können Familien mit Kindern viele exotische Tierarten anschauen: Von Affen über Kängurus bis zum Vogel Strauß. Der Tierpark der Firma Rauch Möbelwerke ist kostenlos zugänglich und bietet einen Rundweg mit Informationstafeln. (kev)

Mehr Infos dazu hier: https://www.rauchmoebel.de/engagement/rauch-zoo

Bio-Landwirt aus Leidenschaft: Thomas Schäfer füttert seine Kühe im Stall seines Kirchzeller Erlebnis-Bauernhofs.
Foto: Martin Roos
3. Kühe und Hühner auf Bauernhöfen

Es ist der Ort, an dem Kinder ganz lebendige Antworten auf Fragen erhalten, wie: "Woher kommt eigentlich die Milch für mein Müsli?" Der Erlebnisbauernhof Schäfer in Kirchzell wird oft von Schulklassen, Kindergärten oder Kindergeburtstagen für einen Ausflug gebucht. Die Landwirts-Familie erklärt den Kleinen, ob das Huhn oder das Ei zuerst da war und wie die Bauern auf das Wohl der Nutztiere vom Huhn bis zur Kuh achten. Auf dem Biohoff Eck, einem Erlebnisbauernhof in Miltenbergs Stadtteil Mainbullau, können Kinder zum Beispiel hautnah Pferde, Schweine und Schildkröten erleben. Um zum Beispiel Bisons zu erleben, ist eine Führung auf dem Luisenhof in Eschau möglich. (kev)

Mehr dazu unter:

https://www.erlebnisbauernhof-schaefer.de, https://www.luisenhof-spessart.de, https://www.biobauernhof-eck.de

Kinder tummeln sich liebend gern am Elsenfelder Tiergehege im Elsavapark.
Foto: Anja Keilbach
4. Ziegen und Hasen in Elsenfeld

Auf einem rund 1500 Quadratmeter großen Areal im Elsavapark in Elsenfeld tummeln sich allerlei Ziegen, Schweine, Hasen, Meerschweinchen, Hühner, Tauben, Enten und mehr. Während der Öffnungszeiten des Parks (von April bis September 10 bis 21 Uhr) können Besucher die Tiere im Gehege beobachten und mit Futter aus einem Automaten am Eingang füttern. Meist stehen am Zaun voller Erwartung die Ziegen bereit und lassen sich von Groß und Klein streicheln. Zu den Fütterungszeiten zwischen 17 und 18 Uhr beziehungsweise vor Einbruch der Dunkelheit öffnet die Tierwarte des Freundeskreises Elsavapark Elsenfeld oftmals die Tore und bietet Einblicke in das Ziegenhaus, die Kleintiergehege und die Volieren, in denen Wellen- und Nymphensittiche flattern, Kanarienvögel singen und Zebrafinken zwitschern. (kick)

Mehr dazu unter:

https://www.tiergehege-elsavapark.de

Idyllisch gelegen ist der Wildpark Brudersgrund im hessischen Erbach.
Foto: Barbara Hawlatzki
5. Mufflons und Schwäne in Erbach

Ein perfektes Ziel für heiße Tage ist der Wildpark Brudergrund im hessischen Erbach. Das etwa 14 Hektar große Areal liegt im bewaldeten Tal des Roßbächleins und ist daher wunderbar schattig. Zu sehen gibt es auch allerhand: In den großzügigen Gehegen tummeln sich Rehe, Hirsche und Mufflons, die darauf warten, gefüttert zu werden. Auf Fischteichen drehen Enten und Schwäne ihre Runden. Zudem informiert ein Lehrpfad über die Jagd, das Wild und den Wald. Immer wieder laden Bänke zum Verweilen ein. So lässt es sich beispielsweise an den Grundmauern einer kleinen mittelalterlichen Kapelle schön picknicken. Der Park ist etwa zweieinhalb Kilometer von der Erbacher Innenstadt in Richtung Mossautal entfernt, ganzjährig geöffnet und kostenfrei. (kwo)

Auf der Greifvogelstation präsentiert Falkner Michael Mendel einen Wespenbussard.
Foto: Stefan Gregor
6. Greifvögel in Klingenberg

Klingenberg hat zwei äußerst majestätische Einwohner: Wüstenbussarde, die in der Greifvogelstation am alten Tonbergwerk leben. Falkner Michael Mendel kümmert sich dort nicht nur um die beiden abgerichteten Zuchtvögel, sondern auch um kranke und verletzte Wildvögel. In einer Auffangstation, die von der Öffentlichkeit abgeschirmt ist, sollen die Tiere in Ruhe wieder zu Kräften kommen. Bei einem Besuch erzählt Mendel Spannendes über die Tiere und den Bergbau, führt durch die Greifvogelstation und über das Grubengelände samt Greifvogellehrpfad bis zum Mundloch, das früher in das Bergwerk führte. Nicht zuletzt dürfen die Besucher die Bussarde bestaunen. Führungen können beim Falkner Michael Mendel unter 0160/90144336 vereinbart werden. (kwo)

Die Braunbären fühlen sich im Bad Mergentheimer Wildpark sichtlich wohl.
Foto: Wildpark Bad Mergentheim (Wildpark Bad Mergentheim)
7. Wölfe in Bad Mergentheim

Wildtiere live erleben - das können Besucher des badischen Wildparks Bad Mergentheim. Von Miltenberg aus sind Interessierte mit dem Auto in einer guten Stunde dort. Auf dem 35 Hektar großen Areal können dann rund 70 Tierarten beobachtet werden. Ein absolutes Highlight dabei: das Wolfsgehege. Doch auch wer sich für Braunbären, Wildkatzen oder Geier begeistern kann, kommt hier auf seine Kosten. Spannend ist es, die Tierpfleger bei ihren Fütterungsrunden zu begleiten, die zweimal am Tag stattfinden. Auch für Kinder ist viel geboten: Ein Streichelzoo und zwei Spielplätze lassen die Zeit wie im Flug vergehen. (juh)

In Miltenberg kann man Bienen ganz nah kommen.
Foto: Georg Kümmel
8. Bienen in Miltenberg

Zugegeben: Anfassen wird bei Bienen schwierig. Spannend sind die kleinen Insekten aber allemal. Die Imker-Familie Neuberger bietet in Miltenberg für Gruppen von Kindern wie Erwachsenen Führungen durch ihren Garten der Altstadt-Imkerei und erzählen dabei Wissenswertes über die Biene. Eine Anmeldung ist im Internet möglich. (kev)

Mehr dazu unter:

https://www.altstadtimkerei.de

Auch Luchse leben im Wildpark Klein-Auheim bei Hanau.
Foto: Thomas Minnich
9. Ponyreiten in Hanau

Etwas weiter weg, aber eine Besonderheit in der Region ist der Wildpark Alte Fasanerie in Hanau. Dort können Kinder Ponys reiten und im Streichelgehege mit Ziegen spielen. Und es gibt dort Luchse zu sehen, wie auf unserem Foto abgebildet. Tiere füttern ist in Hanau nicht erlaubt. Wer sich die Finger von einem Reh abschlecken lassen will, der darf im Wildpark Haibach (Kreis Aschaffenburg) und im Wildgehege Heigenbrücken (Kreis Aschaffenburg) Leckerli aus dem Automaten verfüttern - aber kein mitgebrachtes Essen. Das kann den Tieren schaden. (kev)

Im Englischen Garten Eulbach sind Wisente, Muffelwild sowie Rot-, Dam- und Schwarzwild zu Hause.
Foto: Bernd Ullrich
10. Wildschweine und Wisente in Michelstadt

Zwischen Amorbach und Erbach liegt der Englische Garten Eulbach. Im Sommer lässt es sich auf dem etwas 400 Quadratmeter großen Areal bestens aushalten. Linden und Lärchen, Tulpenbäumen und Tannen, Ebereschen und Ahornbäumen sorgen für ausreichend Schatten. Auf gekennzeichneten Wegen geht es zu den Wisenten und Mufflons, zum Rot-, Dam- und Schwarzwild. Sie warten darauf, gefüttert zu werden. Nicht zuletzt gibt es einen Spielplatz, einen See voller Seerosen, römische Skulpturen, einen Obelisken und Überreste von Kastellen. Futter gibt's im Park. Am Wochenende öffnet ein kleiner Kiosk. (kwo)

Mehr Abwechslung im Alltag: Sie fragen sich, was Sie mit Familie, Kindern, Freunden oder Arbeitskollegen unternehmen können? Unser neues Format liefert Ihnen »10 Ideen«!

Zu unseren bisherigen Ausgaben von »10 Ideen« für den Kreis: main-echo.de/ideen-mil

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