Zehn neue Infektionen mit Coronavirus im Main-Tauber-Kreis bestätigt

Hauptsächlich bei Kontaktpersonen festgestellt

Wertheim
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Im Main-Tau­ber-Kreis wur­den laut Mit­tei­lung des Land­rat­sam­tes des Main-Tau­ber-Krei­ses am Di­ens­tag, 25. Mai, zehn neue Fäl­le ei­ner Co­ro­na­vi­rus-In­fek­ti­on be­stä­tigt.

Die betroffenen Personen leben im Gebiet der Städte und Gemeinden Großrinderfeld, Lauda-Königshofen, Tauberbischofsheim und Wertheim. Sie befinden sich in häuslicher Isolation. In mindestens neun Fällen handelt es sich um Kontaktpersonen zu bereits bekannten Fällen.

Für sie wird, sofern noch erforderlich, Quarantäne angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 4987. Zwölf weitere Personen sind genesen. Darüber hinaus sind zwölf weitere und damit insgesamt 4749 Personen wieder genesen. Somit sind derzeit 150 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen.

Diese Fälle verteilen sich wie folgt (Zahl neuer Fälle jeweils in Klammern): Ahorn: 3, Assamstadt: 1, Bad Mergentheim: 12, Boxberg: 10, Creglingen: 2, Freudenberg: 0, Großrinderfeld: 7 (+3), Grünsfeld: 5, Igersheim: 1, Königheim: 4, Külsheim: 4, Lauda-Königshofen: 31 (+3), Niederstetten: 11, Tauberbischofsheim: 7 (+1), Weikersheim: 4, Werbach: 0, Wertheim: 45 (+3) und Wittighausen: 3.

Drei weitere Fälle von Virus-Mutationen nachgewiesen

Bei drei weiteren jüngst gemeldeten Infektionsfälle im Main-Tauber-Kreis wurde durch nachträgliche Typisierung der Laborprobe die britische Variante (B.1.1.7) des Coronavirus nachgewiesen. Nunmehr wurde bei insgesamt 1013 Fällen im Kreis eine Virusmutation festgestellt.

Quarantäne für Kindertagespflege Tabalooga aufgehoben

Die angeordnete Quarantäne für die Kindertagespflege Tabalooga in Weikersheim wurde aufgehoben. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag laut Pressemitteilung des Landratsamtes im Main-Tauber-Kreis am Dienstag, 25. Mai, nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) bei 61,9. Sie beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den jüngsten sieben Tagen (18. bis 24. Mai) je 100.000 Einwohner.

Bis zu vier kostenlose Beratungstage möglich

Der Ministerrat hat die Verlängerung des Hilfsprogramms zur Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen, Soloselbständigen und Angehörigen der Freien Berufe in der Corona-Krise beschlossen. Damit kann die Krisenberatung Corona nun bis 30. September in Anspruch genommen werden.

Für jeden Betrieb ist eine bis zu viertägige, kostenlose Krisenberatung möglich. Das vor rund einem Jahr gestartete Förderprogramm wird hierfür nochmals um weitere 1,45 Millionen Euro aufgestockt. Wie das Wirtschaftsministerium hierzu mitteilte, stellen die Folgewirkungen der Corona-Pandemie viele Betriebe weiterhin vor existenzielle Herausforderungen und vor eine Vielzahl an dringlichen Fragestellungen in bislang nicht gekanntem Ausmaß. Das Spektrum reiche von Liquiditätsproblemen bis hin zu drohenden Insolvenzen. Daher habe man das Programm verlängert und aufgestockt. Somit könne man den Betrieben und Selbständigen auch bis in die zweite Jahreshälfte hinein dabei helfen, ihren Weg aus der Krise zu finden und erfolgreich den Neustart anzugehen.

Ziel der kostenlosen Krisenberatung Corona ist es, die unternehmerische Lage zu bewerten, Möglichkeiten der Liquiditätssicherung zu prüfen und eine Strategie zur Krisenüberwindung zu entwickeln. Mit der Verlängerung der Krisenberatung möchte die Landesregierung einen Beitrag dazu leisten, den Fortbestand der kleinen und mittleren Unternehmen, der Soloselbständigen und der Angehörigen der Freien Berufe im Land zu sichern, Arbeitsplätze zu erhalten sowie Wertschöpfungsketten aufrecht zu erhalten.

Bislang konnten mehr als 2000 Unternehmen aus Industrie, Dienstleistungen, Handwerk, Handel und Gastgewerbe mit rund 5700 Beratungstagen bei der Krisenbewältigung unterstützt werden. In Summe wird das Programm überwiegend vom kleineren Mittelstand mit bis zu 50 Mitarbeitenden genutzt. Das Programm wird von den Beratungsdiensten RKW Baden-Württemberg (Industrie, Dienstleistungen, Freie Berufe), BWHM - Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Handwerk und Mittelstand, DEHOGA Beratung (Gastgewerbe) und Unternehmensberatung Handel (UBH) umgesetzt.

Insgesamt stehen über alle Branchen bis zum 30. September Fördermittel in Höhe von 7,74 Millionen Euro mit einem Gesamtkontingent von rund 8500 Beratungstagen zur Verfügung.

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