Wertheimer Altstadtfest überwiegend friedlich verlaufen

Nachbesprechung: 2023 mehr Schatten- und Sitzplätze geplant - Vier Betrunkene und kleinere Rangeleien - Änderungen beim Shuttlebus

Wertheim
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Das Altstadtfest 2022 war ein friedliches Fest der Vielfalt. Bei der Nachbesprechung zeigten waren neben den Gästen auch die Organisatoren zufrieden. Foto: Birger-Daniel Grein
Foto: Birger-Daniel Grein
»Es war ein sc­hö­nes, ge­lun­ge­nes und fried­li­ches Alt­stadt­fest«, stell­te Ab­tei­lungs­lei­ter Frank Hof­mann als Ver­t­re­ter von Ord­nung­s­amt und Ver­kehrs­be­hör­de bei der Nach­be­sp­re­chung zum Wert­hei­mer Alt­stadt­fest am Don­ners­ta­gnach­mit­tag im Sit­zungs­saal des Rat­hau­ses fest. Und auch die an­de­ren Teil­neh­mer an die­ser Pres­se­kon­fe­renz pf­lich­te­ten dem bei.

 

Insgesamt gab es nur wenige Vorfälle und Kritikpunkte. Hofmann betonte, alle Mitwirkenden hätten Tolles geleistet: »Vielen herzlichen Dank dafür.« Auch verkehrstechnisch habe alles gut funktioniert. Das Ordnungsamt habe keine Beschwerden von Altstadtbewohnern bekommen. Diese hatte es in den Vorjahren gegeben.

Ruhig und strukturiert

Auch das Resümee von Marktmeister und Organisator des Fests, Patrick Grän von der Stadtverwaltung, fiel positiv aus. Der Aufbau sei ruhig und strukturiert abgelaufen. Lediglich bei der Einfahrt Brückengasse und Marktplatz habe es etwas Stau gegeben. Hier wolle man nachsteuern.

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Altstadtfest Wertheim und Aftershow Party
Foto: Birger-Daniel Grein |  104 Bilder

Mit der Gästezahl war man zufrieden, auch an dem verregneten Freitag seien viele Besucher gekommen. Verbesserungen will man beim Angebot für Kinder und Familien am Altstadtfestsonntag am Main vornehmen.

So plant man dort 2023 unter anderem mehr Schattenplätze und Sitzmöglichkeiten. Auch das überarbeitete Sicherheitskonzept 2022, mit etwas mehr Sicherheits- und Hilfskräften als zuvor, habe funktioniert und sei bei den Besuchern gut angekommen. Die Leute hätten sich sicher gefühlt, ohne dass es aufdringlich gewesen sei.

Zeiten eingehalten

Auch der Abbau sei sehr gut gelaufen. Die Ruhe- und Schließzeiten seien eingehalten worden, berichtet Grän. Einziges Manko, auf das ihn mehrere Menschen angesprochen hätten, sei die Lautstärke der Bühnenauftritte gewesen. Diese sollte man künftig etwas absenken. Standbetreiber hätten angefragt, ob man die Öffnungszeiten generell erst ab 11 Uhr ansetzen könnte. Dies werde geprüft.

Grän dankte allen Standbetreibern, Platzpächtern, der Sicherheits- und Rettungskräften sowie allen anderen am Fest Beteiligten. »Uns hat es sehr viel Spaß gemacht«, betont er am Donnerstag. Für alle Beteiligten sei das Fest in Ordnung gewesen, und man habe viele strahlende Gäste gesehen. »Großes Lob und vielen Dank an alle ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitwirkenden«, so Grän weiter. Er hoffte, dass es auch 2023 solch eine große Anzahl Helfender geben werde. Es sei ein friedliches, buntes Fest der Vielfalt gewesen, resümierte er abschließend.

Erster Polizeihauptkommissar Matthias Jeßberger, Leiter des Polizeireviers Wertheim, sprach von einem ruhigen, friedlichen Fest. Die Zusammenarbeit mit Sicherheits- und Rettungskräften habe sehr gut funktioniert. Man habe im Laufe des Fests Einsätze wegen vier Betrunkener gehabt. »Darunter eine mit vier Promille.« Es habe lediglich kleine Rangeleien, aber keine Körperverletzungen gegeben. Auch gab es lediglich zwei Anrufe wegen Ruhestörung, davon eine in der Nacht zum Samstag in der Altstadt und eine wegen der Aftershow-Party in Bestenheid.

Ausgeglichener Dienst

Manuela Döhner vom DRK sprach von einem insgesamt ruhigen und ausgeglichenen Dienst. Es habe neben einem größeren medizinischen Notfall vor allem kleinere Einsätze, unter anderem wegen Unterzuckerung und Alkoholauswirkungen gegeben. Im kommenden Jahr soll die DRK-Station auf dem Fest zusätzlich zu den mobilen Helfern besetzt werden. Lob für die Umsetzung der Brandschutzvorgaben ließ Stadtbrandmeister Thorsten Schmidt übermitteln.

Auch die Platz- und Standbetreiber zeigten sich in ihren Beiträgen weitgehend zufrieden. Wolfgang Reinhart vom Schützenverein Neubrunn stellte fest, an ihrem Standort der Stiftskirche seien es dieses Jahr weniger Gäste gewesen als früher. »Das ist kein Klagen, sondern eine Feststellung«, meinte er. Es habe Spaß gemacht, und man sei gerne dabei gewesen. Helmut Fecher äußerte Kritik an den seiner Meinung nach hohen Fahrpreisen für den Shuttlebus. Grän erklärte, zum Thema Shuttlebus stünden im Herbst Gespräche an.

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