Walzenberg-Pflege soll besser werden

Ortschaftsrat Waldenhausen:»Sauberen Weg für die Zukunft« vorgenommen

Wertheim
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Die Abrechnung von Mahd und Pflege am Waldenhäuser Walzenberg war auf dem Prüfstand. Foto: Geringhoff
Foto: Michael Geringhoff
Es muss bes­ser wer­den. Das ist die zen­tra­le Bot­schaft der jüngs­ten Wal­den­häu­ser Ort­schafts­rats­sit­zung in Sa­chen Wal­zen­berg. Da­bei geht es um den ter­ras­sier­ten Steil­hang ge­gen­über des Dor­fes, hier un­ter­stüt­zen seit 25 Jah­ren Land und EU die Grund­stücks­be­sit­zer fi­nan­zi­ell bei Pf­le­ge und Er­halt des Kul­tur­denk­mals.

Seit Jahren geht der Eigenanteil der Besitzer in Sachen Pflege zurück, immer mehr Grundbesitzer vertrauen auf den Maschinenring für Mahd und Pflege beim Streuobst.

Der aktuelle Vertrag läuft bis Ende 2023. Das eigentliche Problem sind die Abrechnungen und Anträge auf Pflegeleistungen. Hier war es immer wieder zu Unstimmigkeiten gekommen, Flächen ließen sich nicht klar abgrenzen, dem Maschinenring zugerechnete Arbeiten waren privat ausgeführt worden und umgekehrt. Im Ergebnis hatte es immer mal wieder kein Geld gegeben und in der Nachfolge Ärger und Unmut.

Ortsvorsteher Gerrit Lang hatte nun Heike Plönnings vom Kreis-Umweltschutzamt eingeladen. Jetzt soll es besser werden. Alle Seiten wollen an einer klaren Kartenübersicht zusammenarbeiten, Anträge für das laufende Jahr sollen zusammen mit dem Ortsvorsteher gestellt werden können, um im direkten Abgleich möglichst viele Diskrepanzen schon im Vorfeld ausräumen zu können. Immerhin, es besteht Hoffnung, nun einen Knopf an die Sache zu machen, die Rede war von »einem sauberen Weg für die Zukunft«.

Hoffnung gibt es auch rund um das Neubaugebiet Felderflur, wo es bei den Infrastrukturarbeiten zu ärgerlichen Verzögerungen gekommen war. Vor Wochen hatte es geheißen, man müsse das beauftragte Bauunternehmen mehr unter Druck setzen, mittendrin die Pferde zu wechseln, werde die Arbeiten nicht beschleunigen. Jetzt scheint sich etwas geändert zu haben. Die Stadt hat der bisher beauftragten Firma die Kündigung ausgesprochen und das halbfertige Projekt an die Firma Boller-Bau übergeben. Laut Ortsvorsteher sehe man nun einer zügigen Fertigstellung und dem Ende von Staub und Schmutz entgegen.

Ja - aber, so gilt es für den Neubau auf dem Gelände einer Abbruchscheune. Generell begrüßt der Rat den nun geplanten Hallenneubau, legt aber großen Wert auf eine dem Ortskern gemäße Anpassung des Zweckbaus. Es geht um Holz als Baustoff und Begrünung, zudem steht die Forderung im Raum, das Dach der Halle so auszugestalten, dass es eine Photovoltaikanlage trägt.

Voran geht es mit der Planung zum Waldenhäuser Festtag am 1. Oktober. Für Waldenhausen steht an diesem Tag ein Festumzug an, die Einweihung der frisch sanierten Kirchäckerstraße, die Weihe des neuen Sophie-Brümmer-Wegs im Felderflur sowie ein Festkommers mit Federweißem, Zwiebelkuchen und Live-Musik anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Eingemeindung Waldenhausens zur Stadt Wertheim. Der Ortsvorsteher plant, das Programm noch auszuweiten - Mitte August werden die Vereinsvorstände sich hierzu austauschen.

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