Vor 50 Jahren

Im August 1972?

Wertheim
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Die Bauarbeiten für das neue Bildungszentrum in Bestenheid haben begonnen, wie der Blick auf die im Vordergrund liegende Baustelle zeigt.
Foto: Repro: Siegfried Albert
Eine Hütte und ein Hochstand wurden von Fachleuten gebaut, die aufgestellten Stämme rechts stehen den Kindern zur freien Verwendung zur Verfügung
Foto: Repro: Siegfried Albert
• ?las­sen das staat­li­che For­st­amt und die Wert­hei­mer Stadt­ver­wal­tung in dem Nie­der­wald bei der Ein­mün­dung des »Sa­lon-de-Pro­ven­ce-Rings« in den »Ber­li­ner Ring« am Wart­berg ei­nen Abenteu­er­spiel­platz an­le­gen.

Auf dem rund 5000 Quadratmeter großen Gelände wird der Baumbestand durch Rodungen aufgelockert, wobei man die Stämme liegen lässt, damit die Kinder daraus nach eigenen Vorstellungen etwas bauen können. Wer auf diesen Spielplatz geht, kann Säge, Beil, Hammer und Nägel mitnehmen und sich eine Hütte oder etwas anderes zimmern. Einige Bauten haben die Kinder bereits geschafft: ein Hochstand, eine Hütte und am Eingang eine Palisade mit Ausblick. Die Forstleute bitten nur darum, die Bäume, die stehengelassen wurden, nicht durch Anritzen der Rinde zu beschädigen, da sie sonst absterben.

? haben die Arbeiten für den ersten Bauabschnitt des Bildungszentrums in Bestenheid im Bereich des Erdgeschosses begonnen. Der erste Bauabschnitt ist mit 14,8 Millionen Mark veranschlagt, doch sind darin die gesamten Kosten für den Grunderwerb und Architektenhonorare für das Gesamtprojekt enthalten. 1972 soll noch der Rohbau erstellt werden. Mit dem Bau der Fertigturnhalle wird im Frühjahr 1973 begonnen. Da sie nur eine Bauzeit von rund sechs Monaten hat, wurden die Kosten für die Halle noch nicht in den Haushalt eingestellt, sondern erscheinen dort erst 1973.

?veranstaltet der Stadtjugendring Wertheim vom 7. bis 18. August seine 3. Stadtranderholung. Dafür wird ein umfangreiches Programm angeboten. Unter anderem gibt es eine Wanderung zum Waldsportplatz Nassig, eine Schifffahrt nach Rothenfels, eine Besichtigung des Waldlehrpfads, einen Sporttag auf dem Taubersportplatz und einen Besuch der amerikanischen Kaserne. Für die Stadtranderholung sind 220 Kinder angemeldet. Für die Verpflegung sorgt größtenteils die Bundeswehr aus Külsheim.

?hat Elektro-Installateur-Meister Wilhelm Weber, Inhaber der alten Wertheimer Handwerksfirma Heinrich Weber in der Neugasse, vor der Handwerkskammer Unterfranken in Würzburg im Alter von 32 Jahren seine zweite Meisterprüfung mit Erfolg abgelegt, und zwar für den Fachbereich Gas- und Wasserinstallation. Weber war später Ehrenkommandant sowie Ehrenstadtbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Wertheim und starb im Januar 2018 mit 77 Jahren.

? kommen zwei amerikanische Soldaten mit einem VW Käfer, der weder versichert noch versteuert ist, morgens Richtung Wertheim kurz vor der Staustufe Eichel nach rechts von der Landesstraße 2310 ab und stürzen eine Böschung hinunter. Die Insassen kommen mit dem Schrecken davon. Sie werden von der deutschen Polizei den amerikanischen Kollegen übergeben. Das Auto lässt die Militärpolizei sicherstellen.

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