Vor 50 Jahren

Im Juni 1972?

Wertheim
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Erzbischof Hermann Schäufele wird von Bürgermeister Karl Josef Scheuermann im Wertheimer Rathaus empfangen.
Foto: Repro: Siegfried Albert
• ... kann Orts­vor­sit­zen­der Ger­not Schulz in ei­ner Vor­stands­sit­zung des SPD-Orts­ve­r­eins Wert­heim mel­den: »Das bei der Ju­bi­läums­fei­er 1971 ge­setz­te Ziel, die Zahl von 200 Mit­g­lie­dern zu er­rei­chen, ist über­trof­fen wor­den.

Der Ortsverein Wertheim hat jetzt 234 Mitglieder«. Die SPD habe vor allem in der Ortschaft Nassig einen enormen Aufschwung erfahren. Dort habe sie jetzt 24 Mitglieder. Auch in Mondfeld sei eine Reihe von Mitgliedern geworben worden. Dieses Ansteigen der Mitgliederzahlen sei nicht zuletzt durch die Ereignisse in Bonn herbeigeführt worden. Die Debatte um die Ostverträge, das gescheiterte Misstrauensvotum und das Patt zwischen Regierungskoalition und Opposition hätten bei vielen zu dem Entschluss geführt, die SPD durch eine Mitgliederschaft zu stärken. Das Ergebnis der Landtagswahl habe gezeigt, dass überall dort, wo die SPD gut vertreten ist, auch die Stimmenzahl steige. So habe sich zum Beispiel die Stimmenzahl in Nassig verdoppelt.

? steht der Freudenberger Gemeinderat dem Plan ablehnend gegenüber, eine Schaltvorrichtung für die Boxtaler Kirchturmuhr anzuschaffen. Urlauber hatten sich in Boxtal über die Belästigung durch die Turmuhr, die jede Viertelstunde schlägt, beschwert. Daraufhin beschloss der Boxtaler Ortschaftsrat, eine Schaltvorrichtung zu kaufen, damit das Schlagwerk der Uhr von 22 bis 6 Uhr außer Betrieb ist. Der Freudenberger Gemeinderat lehnte es nun aber ab, hierfür die Mittel bereitzustellen. So wird die Kirchturmuhr in Boxtal auch weiterhin in den Nächten die Zeit ansagen. Einstimmig stimmt der Gemeinderat der geplanten Änderung der Satzung über den Bezug von Wasser und die Beseitigung von Abwasser zu. Danach kostet der Kubikmeter Wasser in Zukunft eine Mark, während Abwasser mit 40 Pfennig berechnet wird. Den Großverbraucher kosten die ersten 4000 Kubikmeter Wasser ebenfalls eine Mark pro Kubikmeter, jeder weitere dann aber nur noch 70 Pfennig.

? beginnt der Besuch des Erzbischofs von Freiburg, Hermann Schäufele, im Bezirk Wertheim mit der Firmung von 200 Angehörigen der Pfarreien Dörlesberg, Gamburg und Reicholzheim in der Reicholzheimer Pfarrkirche. Der Firmung schließt sich ein Empfang für die Pfarrer, Bürgermeister und Vertreter der kirchlichen Gremien und Vereine im Pfarrhaus an. Darauf erfolgt die Firmung für 150 Firmlinge in St. Elisabeth in Wertheim-Bestenheid und in St. Venantius in Werthelm von 180 Angehörigen der Pfarreien St. Venantius und St. Lioba. Am 24. Juni findet die Konsekration der Kirche St. Lioba in Wertheim-Hofgarten statt. In der Külsheimer Pfarrkirche werden rund 250 junge Christen aus Külsheim, Hundheim und Steinbach vom Erzbischof gefirmt. Zu Ehren von Schäufele gibt Bürgermeister Scheuermann sogar einen Empfang im Wertheimer Rathaus.

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