Viele Kinder mit Infektion im Klinikum

Krankheit: RS-Virus macht Kleinkindern zu schaffen

STUTTGART
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Am RS-Virus erkranktes Kleinkind im Olgahospital des Klinikums Stuttgart. Foto: Marijan Murat/dpa
Foto: Marijan Murat
Im Kli­ni­kum Stutt­gart wer­den täg­lich bis zu zehn Klein­kin­der mit dem gras­sie­ren­den RS-Vi­rus (RSV) auf­ge­nom­men. Ak­tu­ell sei­en im Ol­gah­o­spi­tal des Kli­ni­kums, Deut­sch­lands größ­t­em Kin­der­kran­ken­haus, 24 Kin­der we­gen RSV in Be­hand­lung, da­von sei­en fünf auf der In­ten­siv­sta­ti­on, sag­te ein Sp­re­cher des Kran­ken­hau­ses.

Im Oktober habe man 125 kleine Patienten aufgenommen, seit dem 1. November seien es 166. Die Intensivquote liege zwischen acht und zehn Prozent.

Schwächere Immunabwehr

In der Gruppe der oft ungeimpften Kleinkinder sind Infektionskrankheiten in den vergangenen Wochen massiv gestiegen. Diese Kinder waren nach jüngster Auskunft des Gesundheitsministeriums in den vergangenen zwei Jahren in ihrer Umgebung pandemiebedingt stärker geschützt. Sie konnten daher nicht die normale und wichtige Entwicklung ihrer Immunabwehr durchlaufen. Die Infektionswelle wird nach Auskunft der Ärzte vor allem durch RSV getrieben.

Das RS-Virus - kurz für das Respiratorische Synzytial-Virus - ist eine Atemwegserkrankung, an der auch Erwachsene schwer erkranken können. Sie sei aber besonders für Frühgeborene, Säuglinge und Kleinkinder gefährlich. Diese können schwere Lungenentzündungen bekommen. Problematisch ist besonders, dass jetzt zwei Jahrgänge von Kindern aufeinandertreffen, die die Infektion noch nicht durchlaufen haben.

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