Sonntag, 19.09.2021

Strengere Corona-Maßnahmen ab Donnerstag in Baden-Württemberg

Belegung der Intensivbetten im Fokus

STUTTGART
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Ab Don­ners­tag sol­len st­ren­ge­re Co­ro­na-Maß­nah­men in Ba­den-Würt­tem­berg in Kraft tre­ten. Das kün­dig­te Ge­sund­heits­mi­nis­ter Man­ne Lucha (Grü­ne) am Di­ens­tag in Stutt­gart an. Die über­ar­bei­te­te Co­ro­na-Ver­ord­nung sei be­reits in den Res­sorts ab­ge­stimmt. Er den­ke, dass sie be­reits ab Don­ners­tag in Kraft tre­ten kön­ne, sag­te Lucha.

Damit bekommt das Land ein mehrstufiges Warnsystem, dass sich nach der Belegung der Intensivbetten richtet. Eine erste sogenannte Warnstufe soll landesweit gelten, sobald 250 Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt sind oder 8 von 100 000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen mit Corona-Symptomen in eine Klinik eingeliefert worden sind. Dann hätten etwa Ungeimpfte nur noch mit einem negativen PCR-Test Zugang zu bestimmten öffentlichen Bereichen.

2G-Regel

In einem zweiten Schritt gilt künftig landesweit die 2G-Regel (Geimpfte und Genesene), sobald 390 Covid-Patienten auf Intensivstationen behandelt werden oder die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz bei 12 liegt. Dann hätten Ungeimpfte unter anderem keinen Zutritt mehr zu Restaurants, Kultur- und Sportveranstaltungen.

Es handle sich nicht um eine Strafaktion, sondern habe epidemiologische Gründe, betonte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne). Ungeimpfte seien die Träger der Pandemie. Er wolle sich in einem Podcast diese Woche speziell an Impfgegner wenden.

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