Schülerbefragung unterstützt Steuerung von Präventionsarbeit

Suchtberatung: Ergebnisse werden in Schulen präsentiert

Main-Tauber-Kreis
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Der Ak­ti­ons­kreis Sucht- und Ge­walt­präv­en­ti­on, Si­cher­heit und Ge­sund­heits­för­de­rung (AkS) stellt laut ei­ner Pres­se­mit­tei­lung mo­men­tan die Er­geb­nis­se ei­ner Schü­l­er­be­fra­gung zum The­ma Sucht den be­tei­lig­ten Schu­len vor.
Gewählt wurde eine in den USA entwickelte Methode mit dem Namen Communities that care - CTC (»Gemeinschaften, die sich kümmern«), die Kommunen bei der Planung und Steuerung ihrer Präventionsarbeit unterstützt.
Die Befragung untersuchte zahlreiche so genannte Risiko- und Schutzfaktoren. Dabei wurden klare Zusammenhänge zwischen dem Vorhandensein dieser Risikofaktoren und dem Entstehen von Problemverhalten nachgewiesen. Daneben beinhaltet die Schülerbefragung auch Daten über selbst berichtetes jugendliches Problemverhalten in den Bereichen Gewalt und Kriminalität, Alkohol- und Drogenkonsum, Mobbing/Bullying, Ausländerfeindlichkeit, frühe Schwangerschaften sowie Depressionen und Selbstwertprobleme.
Insgesamt konnten etwa 1600 Fragebögen ausgewertet werden. Das Gros der Teilnehmer besucht eine Realschule, ein Gymnasium oder eine Berufsschule. Zur Ableitung altersspezifischer Präventionsangebote wurden die Angaben der Schüler in zwei Altersgruppen gebündelt.
Die Daten des Main-Tauber-Kreises werden aktuell den Verantwortlichen der Schulen vorgestellt. Ziel ist es, auf die spezifischen Daten konkrete Präventionsangebote abzustimmen. Eine Zusammenarbeit vor Ort mit Vertretern der Schulleitung und der Schulsozialarbeit sowie Präventionslehrern mit Vertretern des AkS wird angestrebt. Lena Schwaiger
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