Freitag, 04.12.2020
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Schicksale per Foto eingefangen

Ausstellung:»Gesichter einer Flucht« läuft ab 21. Juli

Wertheim
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Ren­nen, lau­fen, het­zen über Ta­ge, Wo­chen, Mo­na­te - um das rei­ne Über­le­ben. Der Asyl­kreis Hal­tern am See hat un­ter dem Ti­tel »Schau mich an!

- Gesicht einer Flucht« eine Ausstellung konzipiert, die auf Initiative der Ökumenischen Fachstelle für Flüchtlingshilfe im Main-Tauber-Kreis, unter anderem in Creglingen und Wertheim, zu sehen ist.

Vom 21. bis zum 29. Juli macht die Ausstellung Station in der Wertheimer Stiftskirche. Geöffnet ist Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr. Zum Ende der Ausstellung am Sonntag, 29. Juli, wird um 10 Uhr ein Abschlussgottesdienst in der Wertheimer Stiftskirche gefeiert. Besondere Begehungen und Führungen sind nach Vereinbarung möglich bei Alex Schuck, 0157/31300686, E-Mail: alex.schuck@diakonie.ekiba.de sowie Elvira Leskowitsch, 0176/ 61153429, E-Mail: leskowitsch.elvira@kirchenbezirk-wertheim.de.

Die Ausstellung zeigt der Ankündigung zufolge 19 Schicksale von Geflüchteten. In der Ausstellung zeigen der Ankündigung zufolge Asylsuchende offen und mutig ihre Gesichter. Sie erzählen, wer sie sind und was sie aus ihrer Heimat vertrieben hat. Und schließlich: Wie erleben sie ihre Ankunft in Deutschland?

Selbst als Fotomodell mitwirken

Um Fluchterlebnisse und -schicksale im Main-Tauber-Kreis sichtbarer und greifbar zu machen, plant die Ökumenische Fachstelle für Flüchtlingshilfe im Main-Tauber-Kreis eine eigene Ausstellung. Hierzu gewannen die Mitarbeiter der Fachstelle den Fotografen Gerald Holzer, der diese Idee unterstützen möchte.

Gesucht werden nun Frauen und Männer, die sich bereiterklären, als Fotomodelle mitzuwirken. Wer eigene Erfahrungen hinsichtlich Flucht und Vertreibung oder von Erlebnissen aus der Zeit des Nationalsozialismus, der DDR oder aktuelle Fluchtgeschichten erzählen möchte, kann sich bei der Ökumenischen Fachstelle melden.

Termin hierfür ist am Mittwoch, 25. Juli, von 18.30 bis 20.30 Uhr in der Stiftskirche Wertheim.

kfr
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