Parkgebühren bald mit Karte zahlen?

Steg: Neuer Aufsichtsrat nimmt die Arbeit auf

Wertheim
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In neu­er Zu­sam­men­set­zung ist der Auf­sichts­rat der Stadt­ent­wick­lungs-Ge­sell­schaft (Steg) und der Wohn­bau Wert­heim (WBW) am Mon­tag zu sei­ner ers­ten Sit­zung un­ter dem Vor­sitz von Ober­bür­ger­meis­ter Mar­kus Her­re­ra Tor­rez zu­sam­men­ge­kom­men.

Die Mitglieder wählten einer Pressemitteilung der Stadt Wertheim zufolge dabei Stadtrat Egon Schäfer zum stellvertretenden Vorsitzenden.

Mit Ablauf der vergangenen Wahlperiode des Gemeinderats sind die bisherigen Mitglieder aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Neben OB Herrera Torrez und Stadtbaumeister Armin Dattler gehören für die neue Wahlperiode folgende Stadträte wieder dem Aufsichtsrat an: Richard Diehm, Ingo Ortel, Udo Schlachter sowie Egon Schäfer. Neu in dem Gremium sind Stadträtin Birgit Väth sowie Bernd Maack und Thomas Wettengel.

Projekte gut in der Zeit

Steg-Geschäftsführer Edgar Beuchert beleuchtete - vor allem für die »Neulinge« im Gremium - die verschiedenen Tätigkeitsbereiche von Steg und WBW und gab dazu viele grundsätzliche Informationen. Darüber hinaus erläuterte er den Stand aktueller Projekte. So sei die Sanierung des ehemaligen Forstamts in der Grabenstraße im Zeit- und Kostenrahmen, wie Beuchert erklärte. Hier entstehen derzeit zehn Wohneinheiten. Auch in der Konrad-Adenauer-Straße 11 gehe es planmäßig voran. In der früheren Bildungseinrichtung sollen sechs Wohnungen geschaffen werden. Beide Projekte sollen Beuchert zufolge im Frühjahr 2020 fertiggestellt sein.

Der Steg-Geschäftsführer gab schließlich einen Überblick zum gegenwärtigen Stand im Bereich Parken. Einig waren sich die Aufsichtsräte, dass die seit zwei Jahren bestehende »paybyphone«-Möglichkeit besser in die Öffentlichkeit transportiert und bekannter gemacht werden soll. Vor fast genau zwei Jahren wurde dieser digitale Service für rund 470 Parkplätze eingerichtet, also nahezu alle offenen, gebührenpflichtigen Parkplätze im Stadtzentrum. Wer den Parkschein mit dem Handy bezahlt, kann auch problemlos von unterwegs mehr Parkzeit nachbuchen. Bezahlt wird bargeldlos mit einer Smartphone-App oder auch per SMS.«

Dranbleiben« werde man, so Beuchert laut Pressemitteilung, auch bei der Modernisierung der etwa 35 Parkautomaten. Bisher biete keiner der Automaten die Option, kontaktlos mit EC-Karte zu bezahlen. Nicht überall sei eine Umrüstung möglich. Pro Automat fielen so Kosten in Höhe von etwa 4000, bei einer Neuanschaffung 8000 Euro, an plus Lizenzgebühr. Eine Überlegung sei daher die Kassenautomaten umzurüsten, gestaffelt nach Priorität.

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