Musik, Heimat, Natur und die Liebe

Konzert in Wertheim: Die Melodien der »Fröhlichen Dorfmusikanten« drehen sich um viele Herzensthemen

Wertheim
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»Die fröhlichen Dorfmusikanten« auf der Wertheimer Burg. Foto: Elita Schrenker
Foto: Elita Schrenker
In der Tra­di­ti­on von Ernst Mosch und sei­nen Eger­län­der Mu­si­kan­ten ste­hen »Die fröh­li­chen Dorf­mu­si­kan­ten«. Rund drei Stun­den un­ter­hiel­ten die et­wa 25 Mu­si­ke­rin­nen und Mu­si­ker aus den würt­tem­ber­gi­schen Ge­bie­ten Bau­land, Tau­ber und Ko­cher-Jagst am Sams­tag ih­re be­geis­ter­ten Zu­hö­rer auf der Wert­hei­mer Burg.

»Wäre es heute nicht so heiß, hätten sich bestimmt noch mehr Gäste eingefunden«, war die Sängerin Sabine Hornig, die zugleich durch das Programm führte, überzeugt.

Klatschen und Zurufe

Dafür begleiteten die anwesenden Gäste die vielen altbekannten Melodien, von den Musikern sehr nah an den Originalen wiedergegeben, durch Klatschen und Zurufe. Der Abend begann mit »Die Sonne geht auf«, was man ja gern zu jeder Tageszeit hört und gern sehen würde. Komponiert hat diese fröhliche Polka Rudi Fischer, Dirigent der »Hergolshäuser Musikanten«. Er begann seine musikalische Karriere mit elf Jahren auf dem Flügelhorn und bereits mit 14 Jahren schrieb er seine erste Polka.

Ihn und den Dirigenten der fröhlichen Dorfmusikanten, Edi Sagert, verbindet nicht nur das gleiche Geburtsjahr, sondern auch die Freude am Komponieren. So hat Sagert das Jahr 1961 in seiner »Polka Jahrgang 61« festgehalten und auch der »Mainspaziergang« stammt aus seiner Feder. Eine Gemeinsamkeit haben auch die beiden Orchester: Sie bestehen ausschließlich aus Laien.

Das Geheimnis der guten und erfolgreichen Zusammenarbeit lüftet Sängerin Hornig: »Wir sind eine ganz tolle Truppe. Unsere Proben sind immer lustig, aber auch sehr anstrengend. Pünktlichkeit und Disziplin stehen bei uns im Vordergrund und vor allem der gegenseitige Respekt«. In Erinnerung an den 80. Geburtstag von Ernst Mosch gab es die »Hanna Polka« zu hören.

Der 1993 geborene Berufsmusiker Lukas Bruckmeyer, bekannt geworden mit seinen »Böhmischen Kameraden«, hat ebenfalls für eine Frau, Paula, eine gleichnamige Polka komponiert. Zusammen mit seinem »In vita optimum« gehört es zum Programm der Musiker. Im Mittelpunkt aller Melodien, die am Samstagabend gespielt oder gesungen wurden, stehen die Liebe zur Musik, zur Heimat, zur Natur und zur Liebe selbst.

Das Duo Hornig/Bergdolt war überwiegend für Letzteres zuständig. So war von den beiden unter anderem »Frag mich nie und »Böhmische Liebe« zu hören. Im Gespräch mit den Musikern wurde deutlich, dass sie vom Ambiente der Burg sehr angetan sind und gern wiederkommen würden. Die musikalische Version hierzu und zugleich der Dank an ein aufmerksames Publikum: »Wiedersehen macht Freude«, ein Konzertmarsch. Mit der Polka »Gute Nacht« ging ein langer und harmonischer Konzertabend zu Ende.

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