Munteres Musizieren in Bronnbach über Ländergrenzen hinweg

Abschlusskonzert: Schüler und Studierende spielen Stücke von Mozart, Grieg und Mendelssohn-Bartholdy

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Bläserensemble mit Edvard Griegs "In der Halle des Bergkönigs" aus "Peer Gynt". Foto: Elita Schrenker
Foto: Elita Schrenker
Zu den zahl­rei­chen kul­tu­rel­len An­ge­bo­ten, die das Klos­ter Bronn­bach in die­sem Som­mer an­bie­tet, ge­hör­te am Sams­tag auch das Ab­schluss­kon­zert jun­ger In­stru­men­ta­lis­ten ei­nes Kam­mer­mu­sik­kur­ses, der in die­sem Jahr zum 35. Mal in Wei­kers­heim statt­fand.

Etwa eineinhalb Wochen intensiven Übens unter der Leitung von Professoren und Pädagogen an deutschen Musikhochschulen und Mitgliedern in renommierten Orchestern oder Kammermusikensembles mussten ausreichen, um 61 Teilnehmer auf die anschließenden zwei Konzerte im Gewehrhaus Schloss Weikersheim, das Konzert in der Stadtkirche Weikersheim und das obige Abschlusskonzert auf dem Areal des Klosters in Bronnbach vorzubereiten.

Die Jugendlichen kommen neben Deutschland unter anderem auch aus Frankreich, der Schweiz und England. In unglaublich kurzer Zeit schafften sie es, sich mit ihren Instrumenten aufeinander einzustimmen, um in geradezu »perfekter Harmonie« ihre Auftritte zu meistern.

Und der Rahmen hierfür war ebenfalls perfekt: Das »Wandelkonzert« begann an einigen Stellen im Kreuzgang des Klosters, setzte sich in der Kirche fort und fand seinen Abschluss im Josephsaal. Vom Applaus der ebenfalls angereisten Familienmitglieder, Freunde und Gäste und der Motivation durch ihre Fans begleitet, zeigten die Musizierenden ihre Freude am Umgang mit ihren Instrumenten.

Zu hören waren Komponisten des 18., 19., und 20. Jahrhunderts, darunter ein Streich- und ein Hornquintett und eine Serenade von Wolfgang Amadeus Mozart, Edvard Griegs »In der Halle des Bergkönigs« aus »Peer Gynt« oder Edward Elgars Andante »Noah's Ark«. Das Konzert in der Kirche schloss mit Astor Piazollas »Oblivion« ab, einer für Kirchenauftritte eher ungewöhnlichen Komposition, die 1984 für den Film »Heinrich IV.« entstand. Ein sanfter und sehnsüchtiger Tango, der wunderbar zur hochsommerlichen Stimmung des Tages und zur erfrischenden Kühle des Kirchenraums passte. Entsprechend begeistert fiel dann auch die Reaktion des Publikums aus.

Das Programm im Josephsaal begann mit dem Allegro aus Mozarts Serenade in c-Moll, KV 388, und umfasste Werke von Mendelssohn-Bartholdy, Beethoven, Schostakowitsch, Brahms, um nur die bekanntesten Komponisten zu nennen. Den Abschluss bildeten Gershwins Szenen aus »Porgy and Bess«.

28 Auftritte

Insgesamt 28 Auftritte absolvierten die Jugendlichen im Alter von 14 bis 22 Jahren. Josephina Imhoff, die Kursleiterin, klärte darüber auf, dass es sich bei allen Teilnehmern ausschließlich um Schüler und Studierende handle, die das Musizieren als Hobby betreiben. Das bestätigte auch Seeko, ein Gymnasiast, der seit einigen Jahren Cello spielt und bereits seit frühester Kindheit musiziert. »Für die Jugendlichen ist es eine wunderbare Gelegenheit, andere Jugendliche kennenzulernen, um mit ihnen gemeinsam Musik zu machen«, so Imhoff.

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