Mehr Geld für die Wahlhelfer in der VG Röttbach

50 Euro sollen als Motivation gezahlt werden

Kreuzwertheim
1 Min.

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Weil im­mer noch Ab­stän­de zwi­schen den Ver­samm­lungs­teil­neh­mern ein­ge­hal­ten wer­den müs­sen, tag­te die Ver­wal­tungs­ge­mein­schaft (VG) am Don­ners­tag in der Hal­le in Rött­bach. Dort be­riet das Gre­mi­um über die Höhe des Er­fri­schungs­gelds, das den Wahl­hel­fern bei der Bun­des­tags­wahl im Sep­tem­ber ge­zahlt wer­den soll und ob Wahl­be­zir­ke bei die­ser Ab­stim­mung zu­sam­men­ge­legt wer­den soll.

Relativ schnell einig war sich die Versammlung bei der Höhe des Erfrischungsgelds, das den Wahlhelfern gezahlt werden soll. Der Vorsitzende berichtete, dass bei der Kommunalwahl im vergangenen Jahr 70 Euro, bei der Europawahl im Jahr 2019 ganze 40 Euro und bei der letzten Bundestagswahl 2017 jedem Wahlhelfer nur 30 Euro gezahlt wurden.

Angesichts des geringeren Arbeitsaufwands gegenüber der Kommunalwahl schlug Thoma vor, den Helfern bei der Bundestagswahl 40 Euro zu bezahlen. Dem widersprach Michael Huth, der es als Motivation für die Helfer ansah, wenn 50 Euro gezahlt würden. Die Versammlung folgte einstimmig diesem Vorschlag.

Separates Hygienekonzept

Weil der Bundeswahlleiter trotz unsicherer Pandemielage weiterhin auf einer Urnenwahl am 26. September, dem Tag der Bundestagswahl, besteht, werde man sich entsprechend vorbereiten und für jedes Wahllokal ein separates Schutz- und Hygienekonzept ausarbeiten, kündigte Thoma an. Dazu gehöre, dass durch geeignete Maßnahmen ein größtmöglicher Schutz für Wähler und Wahlhelfer gewährleistet werden müsse.

Bei einer ohnehin zu erwartenden hohen Zahl an Briefwählern bleibe zu überlegen, was man mit den kleinen Stimmbezirken machen sollte, denn wenn sich weniger als 50 Wähler an der Abstimmung vor Ort beteiligten, müssten bei der Auszählung zwei oder mehrere Stimmbezirke gemeinsam ausgezählt werden.

Stimmbezirke vereinen

Weil es voraussichtlich nicht einfach werden wird, ausreichend Wahlhelfer zu finden und nicht bei allen Wahllokalen ein barrierefreier Zugang gewährleistet werden kann, schlug Thoma vor, die Stimmbezirke Röttbach, Unterwittbach und Wiebelbach zusammenzufassen und das Wahllokal in der Hall in Röttbach einzurichten.

Zudem soll der Stimmbezirk Hasselberg nach Hasloch verlagert und das Wahllokal in der Haseltalhalle eingerichtet werden, regte der Vorsitzende an. Eine Entscheidung, die das Gremium für die kommende Wahl einstimmig mittrug. Allerdings wollte Michael Huth, der das Wahlrecht als höchstes demokratisches Gut ansah, das eigentlich in jeder Ortschaft ausgeübt werden sollte, sichergestellt wissen, dass über eine Beibehaltung dieser Aufteilung nochmals separat entschieden werden müsse.

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