Manuel Münkel wird Personalchef im Landratsamt Main-Tauber

Monique Müller führt Umweltschutzamt

Main-Tauber-Kreis
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Landrat Christoph Schauder (links) freute sich über die Neubesetzung der Amtsleitungen im Umweltschutzamt mit Dr. Monique Müller und mit Manuel Münkel im Amt für Personal und Zentrale Dienste. Seinen Glückwünschen schlossen sich Erster Landesbeamter Florian Busch und Dezernent Torsten Hauck an (von links).
Foto: Landratsamt Main-Tauber-Kreis, Markus Moll
Im Land­rat­s­amt Main-Tau­ber-Kreis sind zwei wich­ti­ge Füh­rungs­po­si­tio­nen neu be­setzt wor­den: Mo­ni­que Mül­ler lei­tet das Um­welt­schutz­amt, Ma­nu­el Mün­kel das Amt für Per­so­nal und Zen­tra­le Di­ens­te. Wäh­rend Mül­ler nach ih­rer El­tern­zeit ins Land­rat­s­amt zu­rück­ge­kehrt ist, wech­sel­te Mün­kel von der Stadt­ver­wal­tung Wert­heim zur Kreis­ver­wal­tung, heißt es in ei­ner Mit­tei­lung des Land­rat­sam­tes.

Landrat Christoph Schauder zeigte sich erfreut darüber, dass es ihm gelungen sei, die "bewährte Führungskraft Dr. Monique Müller wieder für eine Tätigkeit beim Landratsamt zu gewinnen". Vor Beginn der Erziehungsphase hatte die promovierte Volljuristin das Rechts- und Ordnungsamt bei der Kreisbehörde geleitet.

Hürden überwunden

Um ihr die Amtsleitung des Umweltschutzamtes übertragen zu können, habe man zwei Hürden überwinden müssen, erklärt der Landkreis. Dazu seien Absprachen mit Landesumwelt- und -innenministerium nötig gewesen. Landrat Schauder freute sich besonders über die Personalie, da Müller "unser Landratsamt, die kommunale Familie sowie Land und Leute bestens kennt". Die 40-Jährige ist in Sigmaringen aufgewachsen und lebt mit Ehemann dem gemeinsamen Kind in Obersulm.

Das Umweltschutzamt sei im Landratsamt in alle baurechtlichen Genehmigungsverfahren eingebunden und insbesondere das zentrale Amt bei Gewerbeverfahren, in denen es häufig um die Schaffung von Arbeitsplätzen geht, erklärt Landrat Schauder. "Das Amt ist fraglos ein Dienstleister, aber auch ein wichtiger Teil der Eingriffsverwaltung. Insbesondere hat die Zahl der rechtlichen Vorschriften, die wir umsetzen müssen, deutlich zugenommen. Somit sind pragmatische Entscheidungen und das weit reichende Ausüben von Ermessensentscheidungen zwar möglich, aber der Spielraum endet auch klar an bestimmten Grenzen", machte Schauder deutlich. Das Umweltschutzamt bearbeitet mit rund 35 Mitarbeitenden die Themenfelder Wasserwirtschaft, Natur-, Immissions- und Bodenschutz, Altlasten, Abfallrecht und Gewerbeaufsicht. Auch die Geschäftsstelle des kommunalen Landschaftspflegeverbandes Main-Tauber-Kreis ist dort angesiedelt. Zuständiger Dezernent ist der Erste Landesbeamte Florian Busch.

Querschnittsamt für Personal

Die Leitung des Amtes für Personal und Zentrale Dienste übertrug der Landrat nach entsprechender Entscheidung des Kreistags Manuel Münkel. "In diesem Querschnittsamt laufen viele Fäden zusammen", sagte Landrat Schauder. Zum einen betreut das Sachgebiet Personal alle rund 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes in der Personalentwicklung, in der Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie in der Personalabrechnung. Zum anderen sind im Sachgebiet Organisation die Zuständigkeiten für die Innere Verwaltung und für Beschaffungen sowie die Zentralen Dienste Registratur, Poststelle und Telefonzentrale zusammengefasst. Insgesamt sind rund 25 Frauen und Männer in dem Amt tätig. Zuständiger Dezernent ist Torsten Hauck, der lange in Personalunion auch das zum Dezernat gehörige Amt für Personal und Zentrale Dienste geleitet hatte.

Nachdem dies aufgrund organisatorischer Änderungen und damit verbundenen zusätzlichen Aufgaben nicht mehr möglich war, übernahm Janina Hauck die kommissarische Amtsleitung. Sie wurde nun von Manuel Münkel abgelöst. Zu den besonderen Herausforderungen des Amtes in der jüngsten Zeit gehörten laut Kreisverwaltung eine außerordentlich hohe Zahl von Personalangelegenheiten, die zu bearbeiten waren - zum Beispiel befristete Einstellungen zur Corona-Kontaktnachverfolgung, zum Betrieb von Impfzentrum und Impfstützpunkt sowie zur Bewältigung der Flüchtlingsunterbringung nach dem Kriegsausbruch in der Ukraine.

Viele Themen warten

Daher hätten viele Themen zurückgestellt werden müssen, die es nun strukturiert aufzuarbeiten gelte, erläuterte Dezernent Torsten Hauck. "Für besondere Herausforderungen sorgt aktuell die Personalakquise insbesondere in den technischen Berufen", ergänzte der Landrat. Münkel als neuer Amtsleiter habe sich besonders zum Ziel gesetzt, sich um die Gewinnung von neuem und um die langfristige Bindung des vorhandenen Personals zu kümmern, nachdem viele Angehörige der geburtenstarken Jahrgänge in den kommenden Jahren in den Ruhestand gehen werden. Dazu möchte er das Arbeitgeber-Marketing ausbauen.

Der 32-Jährige lebt mit seiner Ehefrau und den beiden gemeinsamen Kindern in Wertheim-Eichel. Nach der Mittleren Reife in Wertheim absolvierte er eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten. Nach dem anschließenden Fachabitur mit Fachrichtung Wirtschaft an der Gewerblichen Schule Tauberbischofsheim studierte er Public Management an der Hochschule für Öffentliche Verwaltung in Ludwigsburg.

Zurück bei der Stadtverwaltung Wertheim, wurde er zunächst fünf Jahre lang als Marktmeister eingesetzt und organisierte dabei das Altstadtfest sowie die Michaelis-Messe. In den vergangenen dreieinhalb Jahren war er als stellvertretender Personalamtsleiter insbesondere für die Themen Ausbildung und Gehaltsabrechnung verantwortlich. Nun habe er mit dem Wechsel zum Landratsamt etwas Neues wagen und sich persönlich weiterentwickeln wollen, heißt es vom Landratsamt.

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