Keine weiteren Urnenstelen in Röttbach

Ausschuss: Parkzeitbegrenzung wird nicht neu geregelt - Standort für Container gefunden

Kreuzwertheim
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Es wird vorläufig keine weiteren Urnenstelen auf dem Röttbacher Friedhof geben beschloss der Bau- und Umweltausschuss des Kreuzwertheimer Gemeinderats bei seiner Sitzung
Foto: Peter Riffenach
Vie­le Rött­ba­cher The­men ha­ben den Bau- und Um­welt­aus­schuss des Kreuz­wert­hei­mer Ge­mein­de­rats in sei­ner jüngs­ten Sit­zung am Don­ners­tag be­schäf­tigt. Die Rä­te nut­zen die Ge­le­gen­heit, sich vor Ort um­zu­schau­en und tag­ten in der Al­ten Schu­le im Ort.

Derzeit keine Notwendigkeit sah das Gremium für weitere Urnenstelen auf diesem Friedhof. Bei der Bürgerversammlung in diesem Jahr war auf einen erwarteten Mangel hingewiesen worden. In einer Stele seien noch zwei Kammern frei, für eine weitere laufe noch in diesem Jahr die Belegungsfrist ab, berichtete Bürgermeister Klaus Thoma. Weitere Nutzungsfristen liefen voraussichtlich 2020 ab.

Silvia Klee beobachtete bei der Besichtigung, dass offensichtlich nur die wenigsten Angehörigen die Stelen so annehmen würden, wie sie gedacht sind. Eigentlich ist dort kein Grabschmuck vorgesehen, aber die Angehörigen stellen trotzdem Blumensträuße oder Andenken rund um die Stelen auf. Für derlei Schmuck wären die 23 Urnenerdgräber, die in unmittelbarer Nachbarschaft vorgehalten werden, deutlich besser geeignet, waren sich die Ausschussmitglieder einig. Sie beschlossen deshalb, vorerst keine weiteren Stelen aufzustellen.

Einig waren sich die Räte auch darin, dass die Sammelbehälter für Glas, Metall und Kleider nach Fertigstellung der neuen Mehrzweckhalle nicht mehr dort stehen sollten. Deshalb hatte sich die Verwaltung auf die Suche nach einem neuen Standort für die vier Behältnisse gemacht. Vorgeschlagen wurde ein Standort in der Nähe des Jugendraums. Dieser Bereich sei weit genug außerhalb des Ortes dass niemand gestört werde und außerdem gebe es dort genügend Parkmöglichkeiten für die Anlieferer. Das Gremium legte diesen Standort einstimmig fest.

Nicht nur Zustimmung fand die Neuregelung der zeitlichen Begrenzung für das Parken im Ortsgebiet, wie sie der Ausschuss in seiner Julisitzung beschlossen hatte. Deshalb entschied der Gemeinderat, dass der Beschluss vorerst nicht umgesetzt wird und der Ausschuss nochmals darüber beraten müsse. Angesichts zahlreicher Proteste von Anwohnern vor allem aus der Maingasse sprach sich das Gremium dafür aus, dass die aktuelle zeitliche Begrenzung für die Stellplätze in der Straße auch weiterhin gelten soll. Es gibt in der Straße neun gekennzeichnete Stellplätze, von denen bei dreien, vor dem ehemaligen Friseurgeschäft, die Parkzeit zwischen 8 und 18 Uhr auf zwei Stunden begrenzt ist. Einer dieser Parkplätze soll als Behindertenparkplatz ausgewiesen werden. Nicht begrenzt ist die Standzeit bei sechs weiteren Stellplätzen am Ende der Gasse. Diesem Vorschlag schloss sich der Ausschuss einmütig an.

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