Jugendgottesdienste auch sonntagvormittags anbieten

Frühjahrsvollversammlung: Evangelische Jugend Wertheim zieht Bilanz - Engere Zusammenarbeit von Jugendarbeit und Schule gewünscht

Wertheim
2 Min.

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Trotz ei­ner rück­läu­fi­gen Teil­neh­mer­zahl an Kin­dern und Ju­gend­li­chen wer­den im­mer noch vie­le An­ge­bo­te in den Kir­chen­ge­mein­den wahr­ge­nom­men und kom­men auch gut an. Dies ist ei­nes der Er­geb­nis­se der Früh­jahrs­voll­ver­samm­lung der Evan­ge­li­schen Ju­gend Wert­heim, die vor Kur­zem statt­fand.

Einem Pressebericht zufolge nahmen 23 Mitglieder bei dem Treffen im Gemeindehaus auf dem Reinhardshof teil. Die Delegierten berichteten über die aktuelle Kinder- und Jugendarbeit aus den einzelnen Gemeinden und Verbänden. Nach den Berichten des Leitungskreises der BV und aus dem evangelischen Jugendbüro von Alexander Kirchhoff stellte auch die AG-Jugo ihre Pläne für die diesjährigen Jugendgottesdienste vor.
Unter anderem geplant ist der Jugendgottesdienst »Shine on« am Samstag, 28. Februar, um 19 Uhr im Nikolaus-Höniger-Haus in Lauda-Königshofen und der »God’s Event« am Samstag, 14. März, um 9 Uhr in der Dorfkirche Lindelbach. Auch angedacht sind Jugendgottesdienste, die zur »normalen« Gottesdienstzeit am Sonntagmorgen stattfinden.
Im Anschluss daran stellte sich die neue Landesjugendpfarrerin Ulrike Bruinings aus Karlsruhe vor. Die Anwesenden erfuhren von ihr, dass sie zwei Hunde hat, joggen geht und zweimal die Woche an der Kletterwand hängt. Ihr Tätigkeitsfeld vernetzt die unterschiedlichen Arbeitsgebiete der evangelischen Jugendarbeit. Somit ist sie viel unterwegs, immer im Gespräch mit Bezirksjugendpfarrern und -referenten und Ansprechpartnerin für sämtliche Aktionen in der Bezirksjugendarbeit.
Für Bruinings sind besonders die aktuellen Themen für die Jugendarbeit wichtig, wie Friedensethik, Heimat und Asyl und die Rolle der digitalen Medien für Jugendliche. Bruinings Wunsch für die evangelische Jugendarbeit ist, dass Jugendliche eine Heimat in der Gemeinde vor Ort finden können, wo sie auf Menschen treffen, die für sie Vorbilder sein können.
Die Landesjugendpfarrerin erarbeitete mit den Delegierten das Schwerpunktthema der BV: »Jugendkirche, geht weiter!« Ein Blick auf die Zukunft der Jugendkirche brachte einige Ideen und Wünsche hervor, beispielsweise die engere Zusammenarbeit von Jugendarbeit und Schule.
Jugendbegegnung mit Ghana
Nach dem Mittagessen in einem Vockenroter Gasthaus ging die Tagung weiter. Ein Ausblick auf die diesjährigen Veranstaltungen zeigte wieder eine Fülle von Angeboten: Neben Ton-/Lichttechnik- und Gruppenleiterschulungen gab es auch einen Ausblick auf die Kinder- und Jugendfreizeiten in diesem Jahr.
Eine einmalige Sache stellt die internationale Jugendbegegnung mit Ghana dar, wo neun Teilnehmende aus Ghana mit neun Teilnehmenden aus Deutschland zusammen die unterschiedlichen Kulturen und die Gemeinsamkeiten kennenlernen.
Gestartet wird in Neckarzimmern mit einer »klassischen« Freizeit, danach gibt es einige Unternehmungen aus den Gastfamilien und über den Bezirk hinaus und eine viertägige Fahrt nach Berlin. Das übergreifende Thema der Jugendbegegnung lautet: »Gemeinsame Verantwortung für die Umwelt - global denken, lokal handeln.«
Zum Schluss wurden alle Teilnehmenden mit der Aufgabe betraut, die Informationen und Themen dieses Tages in die Kirchengemeinden hineinzutragen. Von Bezirksjugendpfarrer Moritz Martiny gab es den Reisesegen. Redaktion

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