In vielerlei Hinsicht wie früher

Oldtimer-Ausfahrt: Tour des Tourismusverbands Liebliches Taubertal macht auch in Wertheim Station

Wertheim
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Oldtimer-Ausfahrt durchs Taubertal: Auf dem Wertheimer Marktplatz moderieren Hans-Günter Ulzhöfer und Achim Rehkamp, hier gerade neben einem Austin Seven, der womöglich im Zweiten Weltkrieg beschossen wurde. Foto: Michael Geringhoff
Foto: Michael Geringhoff
Es war in mehr­er­lei Hin­sicht wie früh­er, als am Sams­tag ein gu­tes Dut­zend his­to­ri­scher Fahr­zeu­ge über den Wert­hei­mer Markt­platz kurv­te. Vor dem Aus­bau von Lan­des- und Lin­den­stra­ße quetsch­ten und dräng­ten sich Au­tos, Las­ter und Bus­se gna­den­los durch die en­ge Ei­chel­gas­se und über den Markt­platz.

Einige der Fahrzeuge vom Samstag könnten auch damals schon dabei gewesen sein. Vielleicht auch der 1937er Austin Seven mit offenbar spektakulärer Vergangenheit. Bei der letzten Restauration des kleinen Briten waren vor Zeiten reparierte Einschusslöcher entdeckt worden. Auch eine petrolfarbene Lackierung des überraschend linksgelenkten Engländers.

Die Löcher und die ehemalig militärische Lackierung suggerieren einen Weltkriegseinsatz. Ebenfalls möglich - aber sehr unwahrscheinlich - wäre natürlich auch eine Bankräubergeschichte a la Bonnie und Clyde. Der Seven wurde schon zu seiner Zeit als ein eher gediegen beschauliches Fahrzeug empfunden, das zunächst den Landarzt, später auch die Hausfrau von Welt mobil machte. Zumindest erfolgreiche Bankräuber wären wohl nicht auf die Idee gekommen, den Seven als Fluchtwagen einzusetzen - eher fürs Schampus-Picknick danach.

Schampus war auch eines der aktuellen Themen am Rande der Oldtimer-Ausfahrt des Tourismusverbands Liebliches Taubertal, die am Samstag von Lauda aus über Tauberbischofsheim, Bronnbach, Wertheim, Külsheim zurück nach Lauda führte. In Wertheim wurden die Fahrzeuge bei der Durchfahrt vom Einheimischen Hans-Günter Ulzhöfer und dem Kreuzwertheimer Spezialisten Achim Rehkamp kommentiert.

Etwas unspektakulär in der Erscheinung, aber eben doch sensationell war der in Sachsenhausen beheimatete gelbe Opel Ascona B, der schon bemerkenswerteste Histo-Monte-Sieger-Geschichte geschrieben hat.

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