Immer für globale Gerechtigkeit eingesetzt

Feier: Global-Marshall-Plan-Gruppe Freudenberg feiert zehnjähriges Bestehen - Büchlein herausgebracht

Freudenberg
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Ein Büchlein zum Zehnjährigen überreichten Ralf Kern (Dritter von links) und Dietmar Hildenbrand (Zweiter von rechts) an Svenja Zipprich, Diakon Michael Baumann (Zweiter von links) und Bürgermeister Roger Henning. Foto: Birger-Daniel Grein
Foto: Birger-Daniel Grein
Seit zehn Jah­ren leis­tet die Glo­bal-Mars­hall-Plan-Grup­pe Freu­den­berg im lo­ka­len Be­reich ei­nen Bei­trag, die wel­t­um­span­nen­de Trans­for­ma­ti­on von Wirt­schaft und Ge­sell­schaf­ten mit öko­lo­gi­schem und so­zia­lem Leit­bild in klei­nen Schrit­ten vor­an­zu­brin­gen. Da­mit ist die Grup­pe der ka­tho­li­schen Seel­sor­ge­ein­heit Freu­den­berg Teil der welt­wei­ten Ge­mein­schaft die­ser Grup­pen.

Wichtigste Ziele ihrer Arbeit sind soziale Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Schutz der Natur. Bei der Feier zum Zehnjährigen am Dienstag im Bernhardsaal Freudenberg machten Verantwortliche und Gäste die Bedeutung dieser Veränderung deutlich.

Die musikalische Umrahmung des Abends übernahm das historische Trio der Musikschule Freudenberg. Dorothee Kern und Irmhild Kern spielten Country und ältere englische Lieder. Für emotionale Momente sorgte auch Sängerin Svenja Zipprich. Sie sang ihr Lied »Wenn die Welt in Flammen steht«.

Die Begrüßung übernahm Gruppenmitglied Wolfgang Sasse, in Vertretung des verhinderten Gruppensprechers Klaus Hildenbrand. Sasse sagte, die Fragen, die die Gruppe bewegten, seien lange von der Lebenswirklichkeit der Menschen in unserem Teil der Welt weit weg gewesen, dies sei heute anders. So verwies er beispielhaft darauf, dass der Kauf fossiler Brennstoffe Kriege finanziere und die Flüchtlingsströme auch durch die Ausbeutung verursacht würden, die die Industrieländer betrieben. In den Industrienationen werde so viel verbraucht, dass für die armen Länder auch kein kleinster Teil des Wohlstands übrigbleibe. Nun setze zum Glück ein Umdenken ein. »Wir laden alle kritischen Geister ein, dabei mitzumachen«, rief er auf.

Hoffnungsvoller Satz

Ralf Kern, der die Gruppe von zehn Jahren initiiert hatte, zitierte in seinem Rückblick den ersten Ministerpräsidenten Israels David Ben Gurion mit: »Wer nicht an ein Wunder glaubt, der ist kein Realist« und meinte, dieser Satz lasse hoffen. Seit 2012 bemüht sich die Gruppe in Freudenberg, der globalen Gerechtigkeit näher zu kommen. Zu den Aktivitäten gehörten zum Beispiel Baumpflanzaktionen mit den Firmlingen, Unterstützung der Menschen in Burundi, Lobbyarbeit für die Ziele des Global-Marshall-Plans bei Politikern aus der Region, verschiedene Vorträge und Informationskampagnen zu den Themen und Einsatz für den fairen Handel. Das Engagement fasste Kern in einem Büchlein zusammen, das bei der Feier den Gästen überreicht wurde.

Die Glückwünsche der Seelsorgeeinheit überbrachte Diakon Michael Baumann. Bürgermeister Roger Henning beglückwünschte die Gruppe im Namen der Stadt Freudenberg. Der Global-Marshall-Plan habe große Ziele, die man nur gemeinsam erreichen könne.

Einen Ausblick auf die geplanten Aktivitäten gab Klaus Hildenbrand. Geplant sind unter anderem eine Pflanzaktion im Freudenberger Wald, ein Vortrag von Professor Franz-Josef Rademacher zum Global-Marshall-Plan für Afrika, eine Partnerschaft der Kirchengemeinde mit einer Kirchengemeinde in Burundi und die Unterstützung von Hilfsprojekten für dieses Land, das als eines der ärmsten Länder der Welt gilt.

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