Im September 1970 ?

Im September 1970?

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80 Meter lang ist der Neubau der Firma Arno Amarell. Foto: Repro S. Albert
Foto: Repro: Siegfried Albert
• ? hat die Fir­ma Ar­no Ama­rell, Fa­brik für Präz­i­si­ons-Ther­mo­me­ter, Glas­in­stru­men­te und La­bor­be­darf, nach­dem sie 21 Jah­re lang in Wert­heim-Hof­gar­ten an­säs­sig war, ihr neu­es Be­triebs­ge­bäu­de in Kreuz­wert­heim be­zo­gen.

In Kreuzwertheim stehen dem 1927 gegründeten Unternehmen nun 3000 Quadratmeter Betriebsfläche zur Verfügung; in Wertheim waren es nur 1800 Quadratmeter. In Kreuzwertheim erwarb die Firma Amarell 10 000 Quadratmeter Gelände und hat außerdem das Vorkaufsrecht für die gleiche Fläche. Damit sind alle Voraussetzungen für einen weiteren Ausbau des Unternehmens gegeben, das bereits über 100 Mitarbeiter hat. Die Nutzfläche in dem zum Teil dreigeschossigen Neubau ist 3000 Quadratmeter. 50 Prozent davon stehen der eigentlichen Produktion zur Verfügung, die allein 8000 verschiedene Thermometertypen umfasst. Im Untergeschoss sind große Lager-, Versand- und Sozialräume, darunter auch ein getrennter Aufenthaltsraum für Jugendliche.

? haben im Freibad in den Christwiesen die Vorbereitungen für den Bau eines Hauses für die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) Wertheim begonnen, das in Verlängerung der Schwimmbadräume in Richtung Kiosk errichtet wird. Zwischen dem Neubau des 16,50 Meter langen und 7,50 Meter breiten eingeschossigen DLRG-Hauses und dem Maschinenraum des Bades bleibt eine Freifläche von rund 28 Quadratmetern, die später einmal mit dem Raum für die Wassererwärmungsanlage überbaut werden soll. Für das Jahr 1970 reichen die Mittel der Stadt für den Rohbau aus, der Innenausbau ist für 1971 geplant. Der Grundriss sieht einen 35,12 Quadratmeter großen Gruppenraum, einen Vorraum von 10,6 Quadratmetern, von dem auch auch zwei Toiletten und die Dusche erreichbar sind, einen Geräte- und einen Werkstattraum von je 24,6 Quadratmetern vor. In den Geräteraum kann ein Fahrzeug einfahren, um eine schnelle Beladung zu ermöglichen, der Werkstattraum ist an beiden Seiten mit Toren versehen, sodass er durchfahren kann, falls im Schwimmbad selbst ein Einsatz mit Geräten erforderlich ist.

? brennt in der Stadtmitte von Lauda eine 300 Jahre alte Doppelscheune ab. Die Feuerwehr kann den Brand der an der Hauptstraße gelegenen Scheune erfolgreich bekämpfen, sodass das Feuer nicht auf Nachbargebäude übergreift. Der Schaden wird auf 60 000 D-Mark geschätzt. Wie die Ermittlungen der Kriminalpolizei ergeben, wurde der Brand fahrlässig durch Kinder verursacht, die in der Scheune mit Feuer spielten.

? gerät ein Kleinbus auf der Kreisstraße 26 zwischen Schwabhausen und Boxberg vermutlich durch zu hohe Geschwindigkeit auf die linke Straßenseite und stößt frontal mit einem entgegenkommenden Personenwagen zusammen. Von den Insassen der beiden Fahrzeuge werden drei schwer und drei leicht verletzt. Sie werden in ein Bad Mergentheimer Krankenhaus gebracht. Die Sachschäden werden auf 7000 Mark geschätzt. Dem Fahrer des Kleinbusses wird eine Blutprobe entnommen.

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