Im Dezember 1970 ?

Im Dezember 1970?

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Zwei der 14 Wagen, die zur Werbung für Wertheims City durch 50 Gemeinden fahren. Foto: Repro: S. Albert
Foto: Repro: Siegfried Albert
-• ? stellt sich der »Ci­ty-Ring Wert­heim« zum Be­ginn der Ad­vents­zeit der Auf­ga­be, das Ima­ge der Stadt als Ein­kaufs­stadt zu pf­le­gen und ih­re Stel­lung als zen­tra­ler Ort für die um­lie­gen­den Ge­mein­den zu fes­ti­gen. Der Wer­be­ge­mein­schaft ha­ben sich 57 Be­trie­be an­ge­sch­los­sen.

Mitglieder sind nicht nur Unternehmen des Einzelhandels, sondern auch Gaststätten, Banken, Autofirmen, Tankstellen und eine Apotheke. Sie werben unter dem Motto »Häuser, die sich Mühe geben«. Mit einem Konvoi von 14 Fahrzeugen, der durch etwa 50 badische und bayerische Nachbargemeinden fährt, wirbt der »City-Ring« Anfang Dezember für den Einkaufsplatz Wertheim. Rolf Witt, Konrad Volpert, Richard Rehbein und Klaus Vogelsang (Kaufhaus Schöpflin-Haagen) sind die Initiatoren der Aktion. Eines der Ziele ist auch die Schaffung von mehr Parkplätzen in Wertheim.

? laden die evangelische Kirchengemeinde und der Frauenkreis Bestenheid am ersten Adventssonntag in den Gemeindesaal im evangelischen Kindergarten zu einer Adventsfeier für die über 70-Jährigen aus Bestenheid und Grünenwört ein. Von 160 Eingeladenen sind 130 gekommen, die von Pfarrer Horst Nagel begrüßt werden. Der Kirchenchor unter Leitung von Christa Regan und der Posaunenchor mit dem Dirigenten Richard Hock sorgen für die musikalische Umrahmung , der Frauenkreis für die Bewirtung. Bürgermeister Scheuermann übermittelt gute Wünsche der Stadt Wertheim.

? referiert der Wertheimer SPD-Ortsvereinsvorsitzende Gernot Schulz bei einem öffentlichen Ausspracheabend in Mondfeld zum Thema »Der deutsch-polnische Vertrag als Voraussetzung zur Entspannung«. Schulz setzt sich dabei auch mit Argumenten der Vertragsgegner auseinander. Zu dem Vorwurf, der Vertrag legalisiere das Unrecht der Vertreibung, sagt er, begangenes Unrecht könne nachträglich nie zu Recht werden. So könne der Überfall Hitlers auf Polen, die Teilung Polens und das während der deutschen Besetzung dort geschehene Unrecht nachträglich nicht durch einen Vertrag in Recht umgewandelt werden. Der deutsch-polnische Vertrag könne den Unrechtscharakter der Vertreibung nicht aus der Welt schaffen. Eine vernunftgeleitete Politik müsse versuchen, das Trauma einer schrecklichen Vergangenheit zu überwinden und den Weg für eine friedliche Zukunft zu ebnen, betont Schulz.

? läuft die Bewerbungsfrist für die am 13. Dezember stattfindende Bürgermeisterwahl in Reicholzheim ab. Die Wahl wird notwendig, weil die achtjährige Amtszeit von Bürgermeister Ludwig Stang zu Ende geht. Der 50-jährige Stang bewirbt sich erneut um das Amt. Der zweite Bewerber ist, wie schon acht Jahre zuvor, Anton Bund (44 Jahre). Bei der letzten Bürgermeisterwahl im Januar 1963 erhielt Ludwig Stang 482 Stimmen und Anton Bund 412 Stimmen. Die beiden Bewerber stellen sich am 7. Dezember in Reicholzheim und einen Tag später in Bronnbach den Wählern vor.

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