Bürgerfest Freudenberg: Fünf Orte und eine richtig große Party

Blickpunktstory

Freudenberg
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Auf reges Interesse stieß auch die Traktorenausstellung.
Foto: Birger-Daniel Grein
»Ge­mein­sam« ist das Mot­to seit der Ein­ge­mein­dung von vier Ort­schaf­ten nach Freu­den­berg vor 50 Jah­ren - und so pack­ten al­le Orts­tei­le und die Kern­stadt für das Fest zum 50-jäh­ri­gen Ein­ge­mein­dungs­ju­bi­läum am Wo­che­n­en­de an. Ge­mein­sam wur­de in Rau­en­berg groß ge­fei­ert und Gäs­te be­grüßt.

Alle waren sich einig, das Fest war ein voller Erfolg.

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Bürgerfest-Freudenberg
Foto: Birger-Daniel Grein |  156 Bilder

Rund um Halle, Schule und Sportgelände in Rauenberg wurde getanzt, Musik gelauscht, genossen, entdeckt und gespielt. Auf der Showbühne gab es im Laufe der beiden Tage nach dem Auftrakt am Freitagabend (siehe weiteren Text) viele Auftritte von Kapellen und Chören aus der Region. Außerdem begeisterte der Burgschauspielverein Freudenberg am Samstag mit einer Szene aus der letztjährigen Aufführung des »Gespensts von Canterville«.

Unser Video mit vielen Impressionen vom Bürgerfest:

Impressionen vom Bürgerfest Freudenberg
Quelle: Birger-Daniel Grein
 

Auf dem Festplatz fanden sich Verpflegungsstände von regional bis international. Dabei wurde auch an die Menschen aus der Ukraine gedacht: Der Burgschauspielverein spendete den Gewinn seines Crêpestands der Aktion »Gemeinsinn« für die Hilfe für Flüchtlingen aus der Ukraine vor Ort in Freudenberg.

Freunde alter Traktoren kamen bei der Ausstellung des Bulldogclub Rauenberg voll auf ihre Kosten. Zu dessen Höhepunkten gehörte ein »Güldner« von 1949 aus dem Besitz von Martin Güldner, dem Enkel des Firmengründers. Dieser hat im Dorf sein Gestüt. Zu den ältesten Fahrzeugen zählte ein Lanz von 1938. Gezeigt wurden insgesamt 24 Traktoren plus Anbaugeräte und einer Dreschmaschine aus der gesamten Region. Sie werden alle noch eingesetzt.

Am Samstagabend sorgt »Lost Eden« für Stimmung auf dem Festplatz des Bürgerfests. Fotos: Birger-Daniel Grein
Foto: Birger-Daniel Grein

Viel geboten wurde auch für den Nachwuchs: Dank des Engagements der Grundschulen und Kindergärten aus allen Teilen Freudenbergs sowie Vereinen konnte gespielt, gebastelt und gebaut werden. Für zauberhafte Momente sorgte der Boxtaler Zauberer »Bennini«. Auf dem Parkplatz der Halle konnten außergewöhnliche Fahrräder und andere Gefährte ausprobiert werden. Viele von ihnen waren Eigenbauten der Pedalwelt aus Heimbuchental. Zudem tauchten Klein und Groß bei der Burglandschaft Spessart und Odenwald spielerisch ins Mittelalter ein.

Auch Sportfans kamen auf ihre Kosten, sei es bei der Möglichkeit, Boule zu spielen oder dem Mitfibern beim Stadtduell der Fußball-Spielgemeinschaft RaMBo gegen des SC Freudenberg. Außerdem präsentierte die Mädchentanzgruppe des FC Rauenberg ihr Können.

Im Austausch: Viele interessante Gespräche mit Lesern haben am Samstag bei »Redaktion vor Ort« die Redakteure Matthias Schätte (Mitte) und Boris Dauber (rechts).
Foto: Birger-Daniel Grein

Am Samstagabend rockten »Lost Eden« den Festplatz und motivierten damit viele Gäste vor der Bühne zu tanzen. Ausfallen musste leider das geplante Feuerwerk - gespendet von einem Feuerwerksprofi aus Rauenberg. Die Trockenheit lasse ein Feuerwerk aber nicht zu, denn Sicherheit gehe vor, erklärte Bürgermeister Roger Henning. Man wolle es bei anderer Gelegenheit nachholen.

Hintergrund: Stimmen zum Bürgerfest Freudenberg

Die Begeisterung der Gäste über das Bürgerfest »50 Jahre Gemeinsam« in Rauenberg war groß. »Schön gemacht«, sagt Luzia Detsch aus Rauenberg zu Fest und Umfeld. »Es gibt gute Stände und viele Angebote«, lobt sie. Das Einzige, was ihr fehlte: Ein paar mehr Sonnenschirme für den Festplatz ob der prallen Sonne.

Eva Prokopp aus Rauenberg lobt den regionalen Apfelwein - und der Platz für das Fest sei mit seiner Weitläufigkeit gut gewählt. »Es gibt Angebote für Kinder und Eltern gleichermaßen.« Lob gibt es auch für die Abendveranstaltung - und den Shuttlebus zum Fest. Bernhard Sorg aus Rauenberg und Andrea Meisenhelder aus Ebenheid loben die große Vielfalt . Alle hätten sich sehr viel Mühe gegeben. »Die Herzen der Traktorfreunde schlagen bei der Traktorausstellung höher.« Für jeden Geschmack sei etwas dabei.

Auch Freudenbergs ehemaliger Bürgermeister Heinz Hofmann lobt das Fest. »Ich bin sehr zufrieden.« Der akademische Abend als Auftakt sei sehr ansprechend, es habe gut getan zu sehen, was sich Freudenberg gemeinsam 50 Jahre erarbeitet habe. Es sei, schön die aktiven Vereine und Einrichtungen und deren vielfältigen Angebote beim Bürgerfest zu sehen. Was das Städtchen Freudenberg hier bewerkstelligt habe, spreche für den Gleichklang in der Gemeinde und für gute Zukunft.

Margarete Zängerlein aus Freudenberg sagt, es sei phänomenal, was alles auf die Beine gestellt wurde. »Ich bin begeistert«, sagt sie auch zum Einsatz aller Mitarbeiter.

 

Spiel, Spaß und Preise Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Familie:. Er begann mit einem ökumenischen Gottesdienst auf der Bühne, den Diakon Michael Schlör und Dekanin Wibke Klomp zelebrierten. Musikalisch mitgestaltet wurde er vom Chor Belcanto und dem Musikverein Rauenberg. Neben einem Musikangebot auf der Bühne stand vor allem Spiel und Spaß auf dem Gelände im Vordergrund. Am Nachmittag begeisterte das Sommerkonzert der städtischen Musikschule Freudenberg auf der Festbühne die Gäste und Helfer. Außerdem wurden die Preise des »Zukunftswettbewerbs« vergeben. Diesen hatte der Freudenberger Verein »Junge Forscher Main-Tauber« zusammen mit der Stadt ausgerufen. Kinder und Jugendliche reichten dafür kreativ gestaltete Vorschläge für die Kommune ein. An beiden Tagen gab es zudem viele Marktstände mit besonderen, oft handgefertigten Waren, sowie Informationsstände verschiedener Gruppen aus der Gesamtstadt.

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