Wertheim: Miriam Swiegot tritt mit einem Kindermodengeschäft in die Fußstapfen ihrer Tante

Neueröffnung

Wertheim
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Zur Eröffnung des Geschäfts mit dem überraschenden Namen "Fuchsnest" gratulierten der Inhaberin Miriam Swiegot (Mitte) Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez und ihre Tante Gerlinde Swiegot, die an gleicher Stelle fast 30 Jahre lang das Geschäft Buki-Kindermoden betrieb.
Foto: Peter Riffenach
Als Ger­lin­de Swie­got zum Jah­re­s­en­de 2019/20 in Ru­he­stand ging und ihr Ge­schäft sch­loss, be­dau­er­ten das vie­le El­tern und Gro­ßel­tern, denn sch­ließ­lich war Bu­ki knapp 30 Jah­re die ers­te Adres­se für Kin­der­mo­de in Wert­heim. Ent­sp­re­chend groß war die Freu­de, als am Sams­tag mit dem "Fuchs­nest" un­ter der Lei­tung von Mi­riam Swie­got end­lich ein Nach­fol­ge­ge­schäft sei­ne Pfor­ten öff­ne­te.

Man merkt dem Laden an, dass die neue Eigentümerin, wie schon ihre Tante, viel Herzblut in die Ausstattung und die Auswahl der angebotenen Marken gesteckt hat. "Ich bin kein Fan davon, alles auf den Müll zu werfen und komplett neu zu kaufen", sagt die 30-jährige. Deshalb habe sie viele Teile der bisherigen Einrichtung aufgearbeitet, neu gestrichen und wiederverwendet, erklärt Swiegot, die mit ihrem Lebenspartner rund sechs Monate an Arbeit in die Renovierung der Räume und der Einrichtung gesteckt hat. Darüber freute sich auch Tante Gerlinde bei der "Abnahme" des Geschäfts, die das Erscheinungsbild und die Auswahl sehr lobte.

Langer Findungsprozess

Der Name "Fuchsnest" entstand in einem langen Findungsprozess, erinnert sich die Geschäftsinhaberin. "Füchse gehören schon seit meiner Kindheit zu meinen Lieblingstieren und der Name sollte Heimeligkeit vermitteln", erklärt Swiegot, die bislang bei einer großen Sportmarke im Wertheim Village im Ladenmanagement gearbeitet hat. Der Sprung in die Selbstständigkeit sei für sie die logische Konsequenz der Weiterentwicklung gewesen.

Eine Entscheidung, in der sie Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez bestärkte, der die Mut und die Tatkraft der Geschäftsinhaberin lobte: "In der Corona-Zeit haben sich die Menschen wieder auf die Zweisamkeit besonnen und es ist absehbar, dass es schon bald viele kleine Kunden geben wird", war er überzeugt. Auch wenn der Zollhof sicher nicht die "beste Lauflage" ist, sei der Standort doch eingeführt und mit dem "Zeitzeichen" in der Eichelgasse sowie dem Café des Bäckers Göpfert sei für die nötige Besucherfrequenz gesorgt. Zudem soll im Januar wieder ein Kieferorthopäde in unmittelbarer Nachbarschaft eröffnen.

Wie sehnlichst ein Laden mit qualitätsvoller Kinderkleidung und Accessoires von renommierten Marken erwartet wurde, zeigte die Tatsache, dass die erste Kundin bereits kurz nach der Eröffnung kam. "Meine Mutter hat schon für mich hier eingekauft und ich bin so froh, dass es wieder ein Kindermodegeschäft im Zollhof gibt", sagte sie.

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