Freude über Ladesäulen in Freudenberg

E-Mobilität: Zwei Anlagen offiziell übergeben - Aufladung von E-Bikes und E-Autos möglich

Freudenberg
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An der E-Bike-Ladesäule an der Freudenberger Mainpromenade (von links): Christian Ernst und Thomas Beier von den Stadtwerken, Stadtbaumeister Gunter Eisert und Bürgermeister Roger Henning. Foto: Peter Riffenach
Foto: Peter Riffenach
Der elek­tri­sche An­trieb, bei Fahr­rä­d­ern längst Gang und Gä­be, hat sich bei Au­tos noch lan­ge nicht durch­ge­setzt. Um den Aus­bau der E-Mo­bi­li­tät auch im nörd­lichs­ten Teil des Lan­des vor­an­zu­t­rei­ben, ha­ben die Stadt­wer­ke Freu­den­berg und Wert­heim jetzt im Freu­den­ber­ger Stadt­ge­biet zwei La­de­säu­len auf­ge­s­tellt, die am Mitt­woch über­ge­ben wur­den.

Die Zeiten, in denen E-Fahrzeughalter einen großen Bogen um Freudenberg machten oder nach einem Besuch der Stadt weite Wege zum Aufladen ihrer Batterie in Kauf nehmen mussten, gehören jetzt endgültig der Vergangenheit an. »Vor einem halben Jahr haben die Stadtwerke Freudenberg an der Mainpromenade eine E-Bike-Ladesäule aufgestellt«, sagte Freudenbergs Bürgermeister Roger Henning bei der offiziellen Übergabe. Stadtwerke-Geschäftsführer Thomas Beier ergänzte: »Die Zeit des Ladevorgangs kann man wunderbar für einen Kaffee oder einen Rundgang durch die Stadt nutzen.«

PIN-Lösung

Während Beier inzwischen schon das zweite E-Bike sein Eigen nennt, strampelt Henning mit seiner Familie immer noch ohne elektrische Unterstützung durch die Gegend, wohingegen die Mitarbeiter der Verwaltung Dienstgänge mit dem städtischen E-Bike unternehmen können. »Das haben wir bereits vor etlichen Jahren angeschafft«, berichtete der Bürgermeister.

In der Ladesäule stehen den Radlern drei Fächer für ihre Akkus zur Verfügung, die mittels einer PIN verschlossen und wieder geöffnet werden können. »Wir haben uns für die PIN-Lösung entschieden, auch wenn sie etwas teurer war«, sagte Christian Ernst, Key-Account-Manager der Stadtwerke. »Die Kosten für das Laden der Akkus übernimmt die Stadt«, erklärte der Bürgermeister.

Nur wenige hundert Meter weiter mainabwärts steht im Garagenhof die E-Ladesäule für Elektrofahrzeuge, die vor wenigen Wochen von den Stadtwerken Wertheim aufgestellt wurde. »An der Säule können gleichzeitig zwei Fahrzeuge mit einer Ladeleistung von jeweils 22 kW betankt werden«, erklärte Beier und Ernst ergänzte: »Die Bedienung der Ladesäule funktioniert sehr einfach.«

Bestätigungs-SMS

Nach dem Anschluss des Fahrzeugs an die Ladesäule wird der Vorgang mit dem Versand der fünfstelligen Ladepunktkennung und einer Bestätigungs-SMS gestartet. »Die Kosten werden dann über die Handyrechnung abgerechnet«, sagte Ernst.

Die beiden Stellplätze rechts und links der Ladesäule seien für Elektrofahrzeuge reserviert, erklärte Henning. »Auch diesen Tankvorgang kann man für einen Rundgang durch die Stadt nutzen.«

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