Ermittlungen wegen gefälschter Impfpässe

STUTTGART
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Das Lan­des­kri­mi­nal­amt er­mit­telt we­gen Hun­der­ter ge­fälsch­ter Impf­päs­se - es hat auch schon ei­ni­ge Fest­nah­men ge­ge­ben. »Ak­tu­ell sind in Ba­den-Würt­tem­berg Ver­fah­ren im Zu­sam­men­hang mit ge- bzw. ver­fälsch­ten Impf­nach­wei­sen im nie­d­ri­gen vier­s­tel­li­gen Be­reich po­li­zei­lich in Be­ar­bei­tung«, teil­te ein LKA-Sp­re­cher mit.

Genauere Angaben konnte er zunächst nicht machen. Derzeit laufe noch eine statistische Erfassung.

Nach einer Umfrage der »tageszeitung« bei allen deutschen Landeskriminalämtern hat die Polizei tausende Fälle wegen gefälschter Impfpässe bearbeitet. Die Ämter gehen demnach von einer hohen Dunkelziffer aus. In den vergangenen Wochen waren immer wieder neue Fälle von Kriminalität rund um das Impfen bekanntgeworden. So versuchten sich manche, mit gefälschten Impfnachweisen Zutritt etwa zu Restaurants und Kultureinrichtungen zu verschaffen. Für diese waren zuletzt strengere Zugangsregelungen eingeführt worden.

Wer einen gefälschten Impfausweis nutzt, begeht eine Straftat - darauf machte das LKA jüngst aufmerksam. Bis zu einem Jahr Gefängnis oder eine Geldstrafe sind möglich. Da in den Apotheken täglich gefälschte Impfnachweise vorgelegt würden, um an ein digitales Zertifikat zu kommen, wollen das LKA und der Landesapothekerverband mit Plakaten an Eingängen der Apotheken abschrecken.

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