Ein Weckruf für Emotionen

Kunstsommer: Vernissage der Ausstellung »Was bewegt uns?« lockt trotz Hitze viele Menschen auf die Burg

Wertheim
1 Min.

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Die Kunstschaffenden und Kurator Axel Schöber mit Ehrengästen im Festsaal des Neuen Archivs.
Foto: Petra Folger-Schwab
Ei­ne Ver­nis­sa­ge auf der Wert­hei­mer Burg, am spä­ten Sonn­tag­vor­mit­tag bei glüh­en­der Hit­ze - kommt da über­haupt je­mand? Si­cher! Um die 50 Per­so­nen, dar­un­ter gut 20 der aus­s­tel­len­den Künst­ler, wa­ren es sch­ließ­lich, die den Auf­s­tieg nicht be­reu­ten. »Was be­wegt uns?«, so der Ti­tel der Grup­pen­aus­stel­lung mit Ge­mäl­den, Fo­to­gra­fi­en, Ob­jek­ten und Skulp­tu­ren, die im so­ge­nann­ten Neu­en Ar­chiv, dem eins­ti­gen Bel­ve­de­re der Burg, bis zum 17. Ju­li zu se­hen ist.

In Vertretung von Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez eröffnete Gemeinderat Johann Vogeltanz die bislang größte Ausstellung im Rahmen des »Kunstsommers auf der Burg«, den Kurator und Galerist Axel Schöber in Kooperation mit der Stadt Wertheim nach zweijähriger Pause wieder initiiert hatte. Das große Echo mehrheitlich regionaler Künstler zeige viel Potenzial, das man noch mehr nutzen müsse, so Vogeltanz.

Bernd Maack begrüßte es, dass Axel Schöber seit 2016 in Wertheim mit Kultur auch Stadtmarketing betreibe. Als Rotarier wies er daraufhin, dass sein Club bereits 2006 die Nutzung der Räume initiiert habe. Eine Kunstausstellung sei optimal an diesem Ort.

Kurator und Galerist Axel Schöber dankte Helfern und Unterstützern. Er sah sich außer Stande, alle Künstler einzeln vorzustellen, und verwies auf die ausliegenden Flyer sowie die Dokumentationen, in denen viele Details, auch die Texte über die Kunstwerke zu finden sind. Die Dokumentation liegt zweifach zum Nachschlagen aus und ist auf seiner Website abrufbar.

Die Erklärbarkeit von Kunst liege ihm besonders am Herzen, erklärte der ausgebildete Diplom-Pädagoge. Vielleicht könne man in Zukunft Texte neben den Kunstwerken platzieren, hofft er. Das dürfe man im Moment noch nicht. Dass der Titel der Ausstellung mehr als passend ist, habe man bei der Festlegung im vergangenen Jahr nicht ahnen können.

Die Besucher nutzten die Möglichkeit, die anwesenden Künstler kennenzulernen und mehr über sie und ihre sehr unterschiedlichen Werke zu erfahren. Ein reger Gedankenaustausch - auch der Künstler untereinander - bestätigte das Konzept der vielseitigen, ausgesprochen anregenden Ausstellung, die sehr unterschiedliche Emotionen weckt. Überzeugen kann man sich davon noch bis einschließlich 17. Juli.

Öffnungszeiten: Freitag bis Sonntag jeweils von 11 bis 13.30 und 14 bis 16.30 Uhr, Kleingruppen/Führungen nach Absprache; Flyer und Dokumentation sowie weitere Infos und Kontaktdaten im Internet: art-isotope.de

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