Corona-Protest vor Wohnhaus von Palmer

Pandemie: Tübingens OB offen angefeindet

TÜBINGEN
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Meh­re­re Men­schen ha­ben vor dem Wohn­haus von Tü­bin­gens Ober­bür­ger­meis­ter Bo­ris Pal­mer ge­gen die Impfpf­licht pro­tes­tiert und den Grü­nen-Po­li­ti­ker in Ru­fen of­fen an­ge­fein­det. Der Vor­fall ha­be sich be­reits am Mon­tag ver­gan­ge­ner Wo­che er­eig­net, sag­te Pal­mer am Mon­tag.

Als er am Abend von einer Ausschusssitzung nach Hause gekommen sei, hätten sich etwa 20 bis 30 Menschen vor seinem Haus versammelt gehabt. Er sei zur Sicherheit in eine Seitenstraße gegangen und habe die Polizei verständigt.

Seine Frau habe ihm berichtet, dass die Protestierenden unter anderem »Palmer verrecke« gerufen hätten, sagte Palmer. Er gehe davon aus, dass es sich bei den Beteiligten um sogenannte »Spaziergänger« handele, die seit mehreren Wochen montags durch die Stadt zögen und gegen die Impfpflicht und die Corona-Maßnahmen protestierten.

Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Reutlingen bestätigte den Vorfall. Bis zum Eintreffen einer Streife seien aber keine Menschen mehr vor Ort gewesen. Von einer Anzeige habe er aufgrund der Aussichtslosigkeit des Erfolgs abgesehen, sagte Palmer. Es habe zuvor schon Anfeindungen gegen ihn gegeben, doch das sei eine neue Qualität.

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