Buntes und kreatives Angebot

Töpfermarkt: Schon zum neunten Mal bieten Händler ihre Waren in Hofhaltung an

Wertheim
1 Min.

Kommentieren

Sie müssen sich anmelden um diese Funktionalität nutzen zu können.

23 Aussteller aus ganz Deutschland zeigten am Wochenende ihre Töpfereiprodukte in der Wertheimer Hofhaltung.
Foto: Elita Schrenker
Zum ne­un­ten Mal wur­de am Wo­che­n­en­de in der Hof­hal­tung ein Töp­fer­markt mit 23 Aus­s­tel­lern un­ter der Schirm­herr­schaft von Ober­bür­ger­meis­ter Ste­fan Mi­ku­licz ab­ge­hal­ten. Die Be­su­cher konn­ten sich wie ge­wohnt über ein bun­tes, krea­ti­ves und viel­fäl­ti­ges An­ge­bot freu­en.

Auch eine kleine Auswahl an frischen Pflanzen für die vielleicht erworbenen Töpfe stand bereit. Durch kräftige Farbkombinationen in gelb, rot, orange, grün und blau fiel ein Aussteller aus dem Sinntal auf, in denen er Gartenschmuck, Zierdosen und Gebrauchsgegenstände gestaltet hatte.
Gebrannte Platten
Die ebenfalls angebotenen Gartentische hatten Platten, die in Fliesentechnik hergestellt sind. Bei 1100 Grad werden die Einzelteile gebrannt. Diese Temperatur lässt die Farben leuchten und macht die Tische für Außenflächen wie Terrassen und Balkone widerstandsfähig, erzählte die Künstlerin, die gemeinsam mit ihrem Partner alle Unikate selbst entwirft.
Aus dem Westerwald kam eine Porzellankünstlerin, die neben Vasen, Bechern, Tassen, Schalen und Lampenschirmen, zum Teil in Wickeltechnik, kleine filigrane Kunstwerke in quadratischer Form herstellt, die man zusammensetzen und als Fensterschmuck verwenden kann.
Mit einer Malpipette trägt sie hierbei das flüssige Material auf, das anschließend gebrannt wird. Weiß ist an diesem Stand die vorherrschende Farbe. Durch Zugabe von kleinen Mengen Kobalt oder Kupfer entstehen interessante Farbnuancen. Witzig gestaltetes Kindergeschirr, Türschilder und Gartendekorationen in Form von Elchen, alles in weichen Farbtönen gehalten, bot ein Ehepaar aus dem Taubertal an.
Besonderheit zum Geburtstag
Gerhard Barthel ist seit sechs Jahren zugleich für die gesamte Ausstellung verantwortlich. Er hob die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung hervor. Für das nächste Jahr sei aus Anlass des zehnjährigen Bestehens des Marktes zusätzlich ein musikalischer Abend im Arkadensaal geplant. An den Kosten werde sich die Stadt ebenfalls beteiligen, freute er sich. Ein Aussteller aus Thürigen war zum ersten Mal auf dem Wertheimer Markt. Wie bei der Kollegin aus dem Westerwald überwiegt auch bei seinen Porzellanfiguren und dem Gebrauchsgeschirr die Farbe Weiß und wird sparsam mit anderen Farben kombiniert. Gegenüber hat sich eine Künstlerin den Farben Beige und Braun verschrieben. Teller, Dosen und Becher sind zusätzlich mit kleinen Stempelabdrücken versehen.
Mit kleinen Glockenblumen in allen Farben und lustigen Vögeln war ein weiterer Stand vertreten. Diese Gartendekoration zog vor allem die jungen Besucher an. Man kann sich vorstellen, dass damit auch die trostloseste Gartenperiode erträglicher wird. Elita Schrenker

Kommentare

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie angemeldet und Ihre E-Mail Adresse bestätigt sein!


Benutzername
Passwort
Anmeldung über Cookie merken
laden

Artikel einbinden
Sie möchten diesen Artikel in Ihre eigene Webseite integrieren?
Mit diesem Modul haben Sie die Möglichkeit dazu – ganz einfach und kostenlos!