Vorbereitungen zum Bürgerfest in Freudenberg laufen auf Hochtouren

Eingemeindungs-Jubiläum

Freudenberg
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Zum Jubiläum der Eingemeindung von Wessental, Rauenberg, Ebenheid und Boxtal vor 50 Jahren feiert die Stadt Freudenberg ein großes Bürgerfest, das alle Ortsteile gemeinsam umsetzen.
Foto: Birger-Daniel Grein
Vor ei­nem hal­ben Jahr­hun­dert wur­den die Freu­den­ber­ger Orts­tei­le in die Stadt ein­ge­mein­det. Die­ses Ju­bi­läum fei­ert man von Frei­tag bis Sonn­tag, 15. bis 17. Ju­li, mit ei­nem Fest un­ter dem Mot­to »50 Jah­re ge­mein­sam«. Die Vor­be­rei­tun­gen lau­fen schon seit Mit­te ver­gan­ge­nen Jah­res. Die ent­sp­re­chen­den Fi­nanz­mit­tel hat­te der Ge­mein­de­rat im Ok­tober frei­ge­ge­ben.

Eingeplant hat man im kommunalen Haushalt einen Etat von 30.000 Euro. Die Stadt übernimmt die Kosten für die nötige Infrastruktur, Versicherungen und Gema sowie die Finanzierung eines überregionalen Bühnenakts. Gefeiert werde auf Wunsch der Einwohner ein Bürgerfest, erklärte Caroline Becker vom Tourismus- und Kulturbüro Freudenberg gegenüber unserem Medienhaus. Entsprechend wichtig war deren Einbeziehung in Planung und Umsetzung des Fests.

Dazu wurde eine Arbeitsgruppe gegründet, die aus den Vorstehern der Ortsteile, einem Vertreter des Gemeinderats, den beiden Vereinssprechern, Bürgermeister Roger Henning und Vertretern der Verwaltung besteht. Die Ortsvorsteher halten den Kontakt zu Bürgern und Vereinen und beziehen diese ein. Die Arbeitsgruppe fällt zentrale Entscheidungen für das Fest und wirkt maßgeblich bei der Organisation mit.

Einbezogen seien auch alle Fachbereiche der Stadtverwaltung sowie der Bauhof, erklärte Becker. So kümmere sich beispielsweise das Tourismus- und Kulturbüro um den Veranstaltungskalender für das Jubiläumsjahr und in Absprache mit den Vereinen um die Koordination des Rahmenprogramms, zu dem auch überregionale Künstler wie Bauchredner Sebastian Reich mit Nilpferddame Amanda zählen.

Die Vereine aus Kernstadt und Ortsteilen gestalten das Programm und kümmern sich um die Verpflegung der Gäste. Dabei präsentieren sie sich und ihre Ortschaft. Alle Überschüsse aus dem Fest werden zwischen den Beteiligten verteilt. Eine weitere Arbeitsgruppe aus Vertretern der Grundschulen, der Kindergärten und der jeweiligen Fördervereine kümmert sich unter Leitung von Schulleiterin Katja Roth um die Organisation der Kinderangebote beim Fest.

Gefeiert wird in der »geographischen Mitte« der Gesamtstadt im Areal um die Raubachhalle, die Eichwald-Grundschule und den Sportplatz in Rauenberg. Die eigentliche geografische Mitte liegt im Bereich der Windräder. Aus Gründen der Infrastruktur hatte man sich aber für den Standort im Dorf in deren Nähe entschieden.

Die Vorplanungen für das Fest sind laut Becker abgeschlossen. Am 1. Juni gab es einen Vor-Ort-Termin mit den Vereinsvertretern, um offene Fragen zu klären. Becker blickte auf umfangreiche Arbeit von der Idee für das Fest bis zur Fertigstellung der konkreten Planung zurück: »Es ist das größte Fest seit der 725-Jahr-Feier-Feier von Freudenberg im Jahr 2012.«

Gebündelt auf rund zwei Tage gebe es bei der 50-Jahr-Feier viele Angebote (siehe Hintergrund). Nun haben die praktischen Vorbereitungen für das Fest begonnen. »Über 20 Vereine werden sich bei der Verpflegung und im Showprogramm einbringen«, freute sich Becker. Auch Partner von außerhalb wirkten beim Fest mit.

Hintergrund: 50 Jahre Eingemeindung

Zur Feier der Eingemeindung der Ortsteile in die Stadt Freudenberg vor 50 Jahren gibt es von Freitag bis Sonntag, 15. bis 17. Juli, ein großes Fest in Rauenberg rund um Grundschule, Raubachhalle und Sportgelände. Es beginnt am Freitagabend mit einem akademischen Abend für geladene Gäste in der Raubachhalle.

Das Bürgerfest am Wochenende beginnt Samstag um 14 Uhr mit Eröffnung und Bieranstich. Verschiedene Gruppen sorgen im Laufe des Tages für musikalische Unterhaltung. Der Burgschauspielverein zeigt eine Szene aus dem "Gespenst von Canterville." Die Mädchentanzgruppe des FC Rauenberg tritt auf. Für Kinder gibt es vielfältige Mitmachaktionen. Außerdem wird Zauberer Bennini auftreten. Für Fußballfans ist ein Stadtduell geplant. Am Abend spielt die Gruppe Lost Eden. Der Festtag endet nach Mitternacht mit einem Feuerwerk.

Der Sonntag beginnt um 10 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst. Für musikalische Unterhaltung sorgen im Laufe des Tags wieder verschiedene Gruppen. Zudem wird es ein umfangreiches Kinderangebot geben. Die Preise des Zukunftswettbewerbs des Freudenberger Vereins Junge Forscher Main-Tauber und der Stadt Freudenberg werden übergeben. Außerdem gibt die Musikschule Freudenberg ein Sommerkonzert.

Das Fest endet mit dem Kabarett "Verrückte Zeit" mit Bauchredner Sebastian Reich und Nilpferd Amanda. Beginn ist um 18 Uhr in der Raubachhalle. Karten für das Kabarett sind über das Ticketportal Reservix, bei den bekannten Vorverkaufsstellen und beim Tourismus- und Kulturbüro der Stadt Freudenberg erhältlich.

An beiden Festtagen gibt es eine Schlepperschau, Marktstände und die Möglichkeit für ein Boulespiel. Ein Busshuttle zum Fest ist eingerichtet. (bdg)

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