19 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt

Main-Tauber-Kreis: Sieben-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 50,6 - Friseure und Gartenmärkte dürfen wieder öffnen

MAIN-TAUBER-KREIS
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.Im Main-Tau­ber-Kreis wur­den am Wo­che­n­en­de 19 neue Fäl­le ei­ner Co­ro­na­vi­rus-In­fek­ti­on be­stä­tigt, da­von fünf am Sams­tag und 14 am Sonn­tag, teil­te das Land­rat­s­amt am Wo­che­n­en­de mit. Die be­trof­fe­nen Per­so­nen le­ben im Ge­biet von neun Städ­ten und Ge­mein­den.

Es handelt sich in mindestens 16 Fällen um Kontaktpersonen zu bereits bekannten Fällen. 18 Betroffene befinden sich in häuslicher Isolation, eine Person wird stationär behandelt. Für ihre Kontaktpersonen wird, sofern noch erforderlich, Quarantäne angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 3226.

Mittlerweile sind, wie berichtet, 3033 Personen wieder genesen. Derzeit sind 128 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen (Zahl neuer Fälle jeweils in Klammern): Ahorn: 0, Assamstadt: 2, Bad Mergentheim: 16 (+2), Boxberg: 8, Creglingen: 12 (+6), Freudenberg: 17 (+1), Großrinderfeld: 1, Grünsfeld: 1, Igersheim: 2 (+1), Königheim: 1, Külsheim: 0, Lauda-Königshofen: 9, Niederstetten: 15 (+1), Tauberbischofsheim: 9 (+4), Weikersheim: 4 (+1), Werbach: 2 (+1), Wertheim: 25 (+2) und Wittighausen: 4. Bei zwei weiteren der in den vergangenen Tagen gemeldeten Infektionsfälle im Main-Tauber-Kreis wurde die britische Variante des Coronavirus (B.1.1.7) durch nachträgliche Typisierung der Laborprobe nachgewiesen. Damit wurde nunmehr bei insgesamt 33 Fällen im Landkreis eine Virusmutation nachgewiesen. Es erfolgte, soweit notwendig, eine Verlängerung der Quarantänezeit. Dies betrifft auch etwaige Kontaktpersonen und deren Haushaltsangehörige.

Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz lag am Sonntag bei 50,6. Eine Woche zuvor, am 21. Februar, hatte er bei 39,3 gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (21. bis 27. Februar) je 100.000 Einwohner, berechnet durch das Gesundheitsamt anhand der tagesaktuellen Fallzahlen.

Neue Corona-Verordnung

Am 1. März tritt eine neue Corona-Verordnung in Kraft. Sie regelt unter anderem, dass Friseurbetriebe und Barbershops, die in die Handwerksrolle eingetragen sind, am Montag wieder öffnen dürfen. Voraussetzung ist eine vorherige Anmeldung und Reservierung der Kunden. Erlaubt sind nur Friseurdienstleistungen wie etwa Haare waschen, schneiden, färben und föhnen. Kunden und Angestellte müssen eine medizinische Maske oder FFP2-/KN95-/N95-Maske tragen. Bartschneiden oder Rasuren, kosmetische Leistungen sowie Wellnessbehandlungen sind wegen der Nähe zum Kunden dagegen nicht zulässig. Praktische Fahrausbildung und Fahrprüfung sind ebenfalls wieder möglich. Der Theorieunterricht ist allerdings weiterhin nur online erlaubt. Beim praktischen Fahrunterricht und der praktischen Fahrprüfung müssen alle Fahrzeuginsassen eine medizinische Maske oder FFP2-/KN95-/N95-Maske tragen. Diese Maskenpflicht gilt auch bei theoretischen Prüfungen.

Gartenmärkte geöffnet

Der Verkauf von Pflanzen und sonstigen gartenbaulichen Erzeugnissen in Gärtnereien, Blumenläden, Baumschulen, Gartenmärkten und Gartencentern von Bau- und Raiffeisenmärkten ist wieder möglich. Andere Warenbereiche sind abzutrennen. Es gelten die Hygieneauflagen für den Einzelhandel. Konkret bedeutet das: Angestellte und Kunden müssen eine medizinische Maske oder FFP2-/KN95-/N95-Maske tragen. Dies gilt auch in den Außenbereichen, etwa auf Parkplätzen und Zuwegen.

In Geschäften mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern darf sich maximal ein Kunde pro zehn Quadratmeter Verkaufsfläche aufhalten. Für Geschäfte mit mehr als 800 Quadratmeter Verkaufsfläche gilt eine Beschränkung auf einen Kunden pro 20 Quadratmeter Verkaufsfläche.

So wären das beispielsweise bei 1200 Quadratmetern 100 Kunden, die in den Markt gleichzeitig eingelassen werden dürften.

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