Können wir uns eine zweite Erde terraformen?

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Mehr zum Thema: Einfach Himmlisch
Wäh­rend wir die Er­de wei­ter auf­hei­zen, wird fie­ber­haft nach Le­ben auf an­de­ren Him­mels­kör­pern ge­sucht. Könn­te doch sein, dass ei­ne Welt da drau­ßen be­wohn­bar ist und wir dort­hin flüch­ten kön­nen, falls es auf un­se­rem Hei­mat­pla­ne­ten einst zu brenz­lig wird.

Eher unwahrscheinlich, so ein Zufallsfund in den Weiten des Alls. Doch vielleicht ginge es auch anders: Warum nicht den Mars so verändern, dass wir darauf leben könnten? Immerhin wäre das in unserer kosmischen Nachbarschaft und wir müssten dann nicht so weit fliegen.

Begriff aus Zukunftsroman

Solche Überlegungen gibt es wirklich; sie werden »Terraforming« genannt. Vor 80 Jahren soll der Begriff erstmals in einem Zukunftsroman aufgetaucht sein. Ziel ist es, andere Planeten oder Monde zu terraformen, dort also erdähnliche Verhältnisse zu schaffen.

Übung hätten wir in diesen Dimensionen, schließlich verändern wir schon unsere Erde von Grund auf. Selbst hierzulande. Projekte wie die Industriegebiete in Altfeld oder am Almosenberg bei Wertheim und die sechsspurige Autobahn durch den Spessart sind ja ebenfalls eine Art von Terraforming. Nur mit dem gegenteiligen Ergebnis, dass in der Summe die Gefahren für das Leben auf unserem Planeten steigen statt sinken.

Lieber die Erde erhalten

Die Idee von einer zweiten Erde, als Ausweichquartier für den Ernstfall, ist weit hergeholt und bloß ein kühnes Gedankenspiel. So etwas liegt auf ziemlich lange Zeit außerhalb aller technischen und sonstigen Möglichkeiten der Menschheit. Darum wäre es vielleicht einfacher, unsere erste und einzige Erde zu erhalten.

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