Wie Frammersbach von der Städtebauförderung profitiert hat

Aktionstag

Frammersbach
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Im Freizeitareal »Hennedüwedaus« erläuterte Frammersbachs Bürgermeister Christian Holzemer den interessierten Bürgern die Maßnahmen der Städtebauförderung. Foto: Horst Born
Foto: Horst Born
Erst­mals hat der Markt Fram­m­ers­bach am »Tag der Städ­te­bau­för­de­rung« teil­ge­nom­men. Am Sams­tag gab es da­zu Füh­run­gen zu den bis­her ge­tä­tig­ten Pro­jek­ten mit Bür­ger­meis­ter Chris­ti­an Hol­ze­mer und Ge­schäfts­lei­ter Ar­min Rüp­pel. Zur ers­ten Er­kun­dung ka­men rund 30 in­ter­es­sier­te Bür­ger und Bür­ge­rin­nen.

Diesen stellte der Rathauschef eine halbe Stunde den Zwischenbericht der Städtebauförderung (wir berichteten) auf dem markanten Freizeitareal »Hennedüwedaus« vor.

Holzemer ging kurz auf die Städtebauförderung ein und was seit 2005 über das Programm »Stadtumbau West« verwirklicht wurde. Dieses zog deutliche und positive Veränderungen gerade im Ortskern nach sich. In diesem Zusammenhang dankte er der Regierung von Unterfranken mit den Fachexperten wie zum Beispiel Manfred Grüner, die ihre Fachperspektiven eingebracht haben.

»Entscheidende Faktoren für gute Projekte sind die Menschen vor Ort.« Diesen dankte der Bürgermeister gebührend. »Sie haben diesen Prozess seit Jahren engagiert begleitet. Ihre Ideen sind das Fundament einer positiven Ortsentwicklung.« In diesem Zusammenhang hob er zwei Akteure besonders hervor. In der Amtszeit von Bürgermeister Adolf Rüth wurde der Einstieg in das Förderprogramm »Stadtumbau West« erreicht. Das »integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept« und das Leitbild wurden auf den Weg gebracht, woraus das Fundament der städtebaulichen Projekte entstand. Unter Holzemers verstorbenem Vorgänger Peter Franz fand der wesentliche Teil des Leitbildprozesses statt. Unter seiner Führung entwickelte der Gemeinderat mit der Bevölkerung die Konzeption für die Veränderungen im Ortszentrum.

Eine kleine Kritik brachte der Bürgermeister auch an. Er würde sich wünschen, dass es bei den Genehmigungsverfahren Vereinfachungen gibt. Es wäre zu überlegen, in ländlichen und kleineren Gemeinden die Geltungsbereiche nicht so eng zu fassen und über das Ortszentrum hinaus aufzuweiten. Er denkt dabei an das Terrassenbad. »Die Entfernung von hier bis zum Schwimmbad wäre in Berlin nicht nennenswert. Für Frammersbach bedeutet es, dass das Bad außerhalb des Kernbereichs und damit außerhalb einer möglichen Städtebauförderung liegt. Die Bedeutung für den Ort ist jedoch enorm.«

Spaziergang und Schoppen

Bei einer kleinen Exkursion konnten sich die Bürger selbst ein Bild von den Maßnahmen machen, die Frammersbach weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannt gemacht haben. Vom »Hennedüwedaus« ging es vorbei am Seniorenheim »Haus Lohrtal« zum Einbahnring, der als positives Verkehrsbeispiel gilt. Von hier blickte man auch auf den Kirchberg und das denkmalgeschützte Gebäude »Kirchberg 27« , der weiter von der Städtebauförderung profitiert. Vom neu gestalteten Marktplatz schaute man auf die alte Turnhalle. Bei dieser wird angedacht, sie zu sanieren und zu einem Bürgerzentrum zu erweitern. Nach dem Spaziergang schmeckte der Brückenschoppen, der vom Arbeitergesangverein angeboten wurde, umso besser.

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