Turbo im Hochbeet

Von Heinz Scheid

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Mehr zum Thema: Einfach Himmlisch
Treibhauswetter lässt die Pflanzen im Hochbeet wachsen. Foto: Heinz Scheid
Foto: Heinz Scheid
- Bildunterschrift 2018-07-06 --> Großflächig: Der Main bei Karlstadt im Kreis Main-Spessart. Foto: Heinz Scheid Bildunterschrift 2018-08-31 --> Monduntergang über dem Taubertal. Foto: Uwe Scheurich
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Es rummst und schep­pert am Him­mel. Vor ei­ni­gen Jah­ren gab es bei uns im Main­ge­biet ei­ne ver­g­leich­ba­re Wet­ter­la­ge:

Anhaltende Wärme ließ das Wasser tagsüber verdunsten und vom Boden in die Höhe steigen; dadurch türmten sich dann bis zum Nachmittag mächtige Wolken auf, die gegen Abend in schweren Gewittern ihre nasse Fracht auf die Erde zurückfallen ließen.

Starkregen, Blitz und Donner prägten jüngst das Wettergeschehen hierzulande. Nach den Dürrejahren sind wir solch krasse Niederschläge gar nicht mehr gewohnt, aber Regen ist ja wichtig und kostbar. So hat die hohe Luftfeuchtigkeit im Zusammenspiel mit den sommerlichen Temperaturen das Pflanzenwachstum ungemein vorangebracht.

Erdbeeren, Gemüse, Salat und Kräuter sind in kurzer Zeit erntereif geworden. Nach dem kümmerlichen Start im kühlen Frühjahr wurde im Garten ein Turbo gezündet. Der Treibhauswitterung sei Dank.

»Juniregen - reicher Segen« hofften unsere Altvorderen bezüglich der Ernte. Ins gleiche Horn stoßen Bauernregeln wie »Gibt's im Juni Donnerwetter, wird auch das Getreide fetter«.

Am 11. Juni ist übrigens Namenstag von Barnabas, der zum Kreis der Apostel gezählt wird und als eine wichtige Gestalt des frühen Christentums gilt. In der Heiligenliteratur steht geschrieben, dass er eigentlich Josef hieß, aber dann könnten wird uns manches nicht so hübsch zusammenreimen, zum Beispiel »Regnet's an St. Barnabas, schwimmen die Trauben bis ins Fass«.

Wie viele Heilige hat auch Barnabas mit himmlischen Erscheinungen zu tun und wurde gegen Hagel angerufen; aber genauso bei Streit und Traurigkeit. Gut, denn wegen des aktuellen Wetters müssen wir weder streiten, noch traurig sein.

bDie Kolumne zum Nachlesen im Internet unter: www.main-echo.de

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