Stadtrat in Kürze

Gemünden a.Main
2 Min.

Kommentieren

Sie müssen sich anmelden um diese Funktionalität nutzen zu können.

Der Ge­mün­de­ner Stadt­rat hat sich am Mon­tag auch mit die­sen The­men be­schäf­tigt:

Feuerwehr: Die Wernfelder Feuerwehr bekommt eine neue Tragkraftspritze PFPN 10-1000, die auf das Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser montiert werden soll, dessen Ersatzbeschaffung in Kürze ansteht. Die vorhandene Spritze stammt aus dem Jahr 1992, musste schon mehrfach repariert werden, teilweise sind keine Ersatzteile zu bekommen. Der Auftrag ging an die Firma Metzler Feuerschutz GmbH in Waldbüttelbrunn für knapp 15.000 Euro brutto. Ein Zuschussbescheid über 5100 Euro liegt bereits vor.

Decken: Im Zuge der Digitalisierung der Grund- und Mittelschule müssen schadstoffbelastete Decken demontiert und entsorgt werden. Das wird laut Ratsbeschluss die Reuss Sanierung GmbH (Freital) für gut 29.400 Euro brutto übernehmen. Laut Bauamtsleiter Jörg Breitenbach geht es um Asbestbelastungen.

Friedhof: Im Friedhof an der Häfnergasse sollen Wege, die bisher aus Splitt oder Gehwegplatten bestehen und wegen ihres Alters teilweise erhebliche Schäden aufweisen, durch den Einbau von Betonpflaster instandgesetzt werden. Den Auftrag bekam die heimische Firma Brückner-Bau für knapp 28.000 Euro brutto. Die Arbeiten sollen noch im Sommer erfolgen.

Mainsteg: Bei der Brückenüberprüfung am Mainsteg Wernfeld wurde laut Breitenbach festgestellt, dass die Übergangskonstruktionen wegen Verschleißerscheinungen überholt werden müssen. Der Hersteller der Konstruktionen, die Mageba GmbH aus Göttingen, soll das für knapp 49.400 Euro brutto übernehmen. Dafür muss der Mainsteg im Oktober für circa vier Wochen gesperrt werden.

Radwegbrücke: Laut Bürgermeister Jürgen Lippert hat die Stadt die Firma angeschrieben, die für die Bahnbaustelle bei Schaippach verantwortlich war. Der hölzerne Oberflächenbelag der dortigen Radwegbrücke müsse 'runter, weil er gefährlich sei. »Wir haben der Firma eine Frist gesetzt und eine Ersatzvornahme angedroht.« Das heißt: Reagiert die Firma nicht, handelt die Stadt und schickt der Firma die Rechnung. Bis zur Erledigung müssten nochmals die Schilder »Radfahrer absteigen« aufgestellt werden.

Bergstraße: Ob die Bauarbeiten in der Bergstraße im Zeitplan lägen, wollte Wolfgang Remelka (Bündnis für Bürgernähe) wissen. Laut Lippert gibt es eine Verzögerung von circa zwei Wochen, weil sich eine Gasleitung nicht dort befunden habe, wo sie eigentlich sein sollte, und verlegt werden musste. Es sei damit zu rechnen, dass die Bergstraße erst Mitte August wieder befahren werden könne.

Holzbauweise: Remelka wies darauf hin, dass ein Förderprogramm für die Holzbauweise von Gebäuden aufgelegt wurde. Womöglich könnte der Neubau des Kindergartens St. Martin mit eigenem Holz aus dem Stadtwald erfolgen. Den Hinweis auf das Förderprogramm habe das Rathaus schon vor zwei oder drei Wochen bekommen, berichtete Lippert: »Wir prüfen das.«

Windräder: Matthias Risser (CSU) regte einen Waldbegang des Stadtrates an, bei dem man auch über den möglichen Bau von Windrädern reden könne. Er traue sich nicht zu, zu sagen, wo man ein Windrad hinstellen könnte, meinte Lippert. Dafür brauche man Fachexpertise.

Radfahrer: Erhard Wiltschko (Freie Wählergemeinschaft) schlug vor, bei Festen in der Innenstadt Radfahrer zum Absteigen zu veranlassen. Gerade ältere Leute machten sich wegen der Radfahrer Sorgen. Laut Bürgermeister gibt es bereits am Rand der Innenstadt die Beschilderung »Gesperrt für Fahrzeuge aller Art« - also auch für Räder.

Kommentare

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie angemeldet und Ihre E-Mail Adresse bestätigt sein!


Benutzername
Passwort
Anmeldung über Cookie merken
laden

Artikel einbinden
Sie möchten diesen Artikel in Ihre eigene Webseite integrieren?
Mit diesem Modul haben Sie die Möglichkeit dazu – ganz einfach und kostenlos!