Rothenfels: Im Friedhof geht's voran

Stadtrat: Drei Parkplätze werden angelegt - Fast barrierefreier Zugang - Keine zusätzlichen Laternen - Sitzecke am Trafohäuschen

Rothenfels
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Landschaftarchitekt Wolfgang Leimeister (rechts) hat dem Rothenfelser Stadtrat die aktuellen Arbeiten am Friedhof Rothenfels erläutert. Foto: Steffen Schreck
Foto: Steffen Schreck
Es hat sich viel ge­tan am Ro­then­fel­ser Fried­hof in den ver­gan­ge­nen Wo­chen. An der Mau­er zur an­g­ren­zen­den Wie­se wur­de ein Durch­bruch ge­schaf­fen. Dort wird künf­tig ein zu­sätz­li­cher Ein­gang be­reit­ste­hen, der zu­min­dest ei­nen Teil des Got­te­sa­ckers halb­wegs bar­rie­re­f­rei macht.

Die Rothenfelser Stadtratssitzung am Dienstagabend begann mit einer Ortsbegehung. Landschaftsarchitekt Wolfgang Leimeister erläuterte die aktuellen Arbeiten am Rothenfelser Friedhof sowie die Planänderungen für den Platz am alten Feuerwehrhaus.

Gemeinschaftsgrabfläche

Am Friedhof zeigte er die Fläche, wo bis Allerheiligen die Gemeinschaftsgrabfläche entstehen wird. Dazu kommen Pflanzflächen und eine Stützmauer mit rund 65 Zentimeter Höhe als Abgrenzung zu den darunter liegenden Gräbern. Für eine Bewässerung liegen bereits die Rohre, wo der Brunnen genau stehen soll, wird noch festgelegt. Gegen drei Stimmen entschied sich der Stadtrat für ein kleinteiliges Pflaster, das der Landschaftsarchitekt als sinnvolle Lösung vorschlug. Mit 65 statt 59 Euro je Quadratmeter liegen die Kosten nur unwesentlich höher als beim herkömmlichen Pflaster. Durch den seitlichen Zugang werden Wege mit einer Neigung von immerhin neun bis zehn Prozent erreicht. Barrierefrei wären sechs Prozent, was aber durch die Anlage des Rothenfelser Friedhof nicht zu schaffen ist. Die Torgröße soll laut Architekt etwa 1,60 Meter betragen. Ein Fundament, tiefer als der Belag soll für Stabilität sorgen. Die Fläche vor dem Friedhof, die Park ähnlich angelegt wird, bekommt drei Parkplätze. Einer davon wird als Behindertenparkplatz ausgewiesen. Für diese Lösung entschied sich der Stadtrat als Kompromiss. Einige wollten mehr Parkplätze, andere lieber gar keine. Die Kosten bezifferte Wolfgang Leimeister mit rund 4000 bis 5000 Euro. Drei Bäume sollen dort gepflanzt werden, welche Baumart ist noch offen. Da ringsum einige Straßenleuchten stehen, verzichtete der Stadtrat auf die Installation von zusätzlichen Laternen.

Zusätzlich zeigte Bürgermeister Gram noch eine Stelle in der Mauer, die nach dem Neubau der Ortsverbindungsstraße nach Bergrothenfels in den Friedhof drückt. Dies habe er bereits beim Landratsamt moniert, so Gram.

Kaum Änderungen

Wenige Änderungen gibt es bei der Neugestaltung des Platzes am alten Feuerwehrhaus. Wolfgang Leimeister erklärte, die Zuständigkeit der Person für die Förderung habe sich zuletzt zweimal geändert. Mit der aktuell verantwortlichen Dame habe man sich darauf geeinigt, dass der Platz nicht asphaltiert, sondern gepflastert werde. Das Pflaster dort soll sich an das bereits liegende Pflaster anpassen und dem Verkehr durch Be- und Entladen der Brauerei standhalten. Nach kurzer Diskussion einigte sich der Stadtrat darauf, keine extra Fahrradständer anzubringen. Vor allem Platz- und Gestaltungsfragen konnten für das Gremium nicht abschließend geklärt werden. Der eine geplante Baum wird etwas versetzt, über die Baumart wird später entschieden. An der Stelle, wo das Transformationshäuschen sitzt, soll eine Sitzecke entstehen. Auf dem Weg zur Burg soll mit einem Freischnitt die Aussicht zur Burganlage verbessert werden.

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