Scherenburg Gemünden: Richtfest für neue Tribüne

Umbau

Gemünden a.Main
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Verwaltungsrat Hans Michelbach bei seiner Ansprache während des Richtfests für die neue Tribüne in Gemünden. Foto: Lothar Fuchs
Foto: Lothar Fuchs

Anlässlich eines Richtfests an der neuen Theaterspielstätte der Scherenburgfestpiele hinter der Ruine Scherenburg hatten sich am Donnerstag in Gemünden der Bundestagsabgeordnete Bernd Rützel, Bürgermeister Jürgen Lippert mit einigen Stadträten, die beteiligten Projekt- und Bauunternehmen sowie Mitwirkende der Festspiele eingefunden. Christoph Michl von der Geschäftsführung der Festspiele ging auf die Baumaßnahme ein, die seit August 2021 lief. Mit der Fertigstellung der Tribüne, einem wichtigen Teil der Gesamtbaumaßnahme, sei man nun einen wesentlichen Schritt weiter.

Viele Geldgeber

Die Gesamtmaßnahme erfordere Investitionen von 1,6 Millionen Euro, wovon 1,3 Millionen Euro über zugesagte Zuschüsse hereinkommen. In diesem Zusammenhang dankte Michl der Bundesrepublik, dem Kulturfonds Bayern, dem EU-Leaderprogramm, dem Bezirk Unterfranken, dem Landkreis Main-Spessart, der Stadt Gemünden sowie der Sparkasse Mainfranken und der Raiffeisenbank für ihre finanzielle Unterstützung.

Als nächste Schritte folgen die Dacheindeckung der Tribüne, die Installation der neuen Sitze, die Elektroinstallation, der Bühnenaufbau mit Bühnenbild sowie Arbeiten im Außenbereich. Der Bau der Nebengebäude wie Festspielhaus als zentraler Ort für Probe, Lager und Fundus, Sanitäranlagen werden im nächsten Bauabschnitt erfolgen. Die Spielstätte sei damit auf der Höhe der Zeit, da sie keinen Auf- und Abbau mehr erfordere und auch für vielfältige Nutzung zur Verfügung stehe. Damit sei es das schönste Theaterfoyer im Umkreis mit einem grandiosen Blick auf Stadt und Umgebung.

Auch der Verwaltungsrat der Festspiele, Hans Michelbach, bezeichnete die neue Spielstätte als Alleinstellungsmerkmal für Gemünden. Sie sei kein Luxusprojekt, sondern für kommende Generationen und Zeiten und als Kulturauftrag gebaut. Für die diesjährigen Festspiele seien bereits über 6000 Karten verkauft. Das Richtfest sei ein geschichtliches Etappenziel.

Zum Abschluss trug der Handwerker Mario Kuchenbrod von der Firma Stolz den Richtspruch vor, der von allen Anwesenden mit Beifall bedacht wurde.

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